In zwei Größen und mit unterschiedlichen Armbändern wird es Apples Watch geben.
Seit Jahren wurde darüber spekuliert, wie eine Armbanduhr der Kalifornier wohl aussehen wird und mit welchen Funktionen sie ausgestattet wäre. Nun ist es raus: Gleich drei unterschiedliche Designs hat Apple vorgelegt, von klassisch über sportlich bis zu elegant. Zwei Größen (38 und 42 Millimeter vertikale Kantenlänge) und verschiedene Armbandmaterialien in diversen Farben und Kombinationsmöglichkeiten wird es geben.
Gesteuert wird die Uhr über (k)eine wirklich neue Innovation: Die digitale Krone am rechten Gehäuserand reagiert je nach genutztem Programm unterschiedlich. Durch Drehen lässt sich beispielsweise in Fotos zoomen oder durch Notizen und Termine blättern. Der Touchscreen lässt sich durch unterschiedliche Druckintensität steuern, so dass Apps und Programme verschieden reagieren.
Wie bei den Smartwatches anderer Anbieter informiert ein Impuls am Handgelenk über eingehende Nachrichten und Anrufe auf dem iPhone, per Text oder Spracherkennung können zudem Nachrichten verschickt werden. Dass die wichtigsten Funktionen wie GPS und Mobilfunk nur in Kombination mit einem iPhone (ab 5) zu nutzen sind, dürfte den Kreis potentieller Käufer aber einschränken.
Neue Konkurrenz
Die Apple Watch will diverse, am Markt befindliche Fitness-Armbänder ersetzen. So ermitteln Sensoren beispielsweise Puls und Bewegung, eine App wertet die Daten aus und zeigt Kalorienverbrauch sowie zurückgelegte Wege an. Möglich ist auch das Versenden des eigenen Herzschlags an andere Watch-Träger, etwa als Reaktion auf eine besondere Nachricht. Ein sogenannter linearer Aktor wandelt Signale in Bewegung um und überträgt sie fühlbar auf das Handgelenk. Dies macht sich die Karten-App für die Navigation zunutze.
Kritik gab es bisher vor allem wegen der zu erwartenden schlechten Akkulaufzeit von nur einem Tag. Auch der Preis wird viele überraschen, für die angekündigten 349 US-Dollar wird es voraussichtlich nur die günstigste Variante mit buntem Plastikarmband geben.