Apple will den Produktionsstandort Indien ausbauen
Apple baut die iPhone-Produktion in Indien aus und verringert damit die Abhängigkeit von China. In den ersten sieben Monaten des laufenden Geschäftsjahres produzierte das Unternehmen in Indien iPhones im Wert von zehn Milliarden US-Dollar, 37 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die indischen Fertigungspartner von Apple—Foxconn, Pegatron und Tata Electronics—spielen eine entscheidende Rolle in dieser Expansion. Foxconn betreibt eine große Produktionsstätte in Chennai, während Tata Electronics bestehende Fabriken übernommen und erweitert hat. Allein das Werk von Tata Electronics in Karnataka exportierte zwischen April und September Geräte im Wert von etwa 1,7 Milliarden US-Dollar.
Apple hat in Indien in den letzten vier Jahren 175.000 neue direkte Arbeitsplätze geschaffen, von denen über 72 Prozent von Frauen besetzt sind. Zusätzlich zur Produktion der iPhone-16-Modelle hat Apple die Fertigung der iPhone-15-Pro-Modelle erhöht. Der Erfolg wird hauptsächlich einem Förderprogramm der indischen Regierung zugeschrieben, das die großflächige Elektronikfertigung fördert.
Parallel zur Produktionsausweitung verstärkt Apple seine Einzelhandelspräsenz in Indien. Nach der Eröffnung der ersten Stores in Mumbai und Neu-Delhi plant das Unternehmen vier weitere Geschäfte in Mumbai, Delhi, Bangalore und Pune. Diese Expansion trug zu einem Rekordjahresumsatz von 8 Milliarden US-Dollar in Indien bis März 2024 bei. Darüber hinaus plant Apple, über 400 neue Mitarbeiter für seine zukünftigen Einzelhandelsgeschäfte einzustellen und erwägt die Einführung von Apple Pay und möglicherweise der Apple Card in Zusammenarbeit mit indischen Banken.
Quelle: BusinessWorld India, Economic Times India, Times of India
(Verfasst mit Hilfe von KI)
Bild: Apple