Mit individueller App auf Entdeckungstour

Aquarium der nächsten Generation

Europas größtes Süßwasseraquarium, das Aquatis in Lausanne, flankiert das klassische Besuchererlebnis seit kurzem mit einer individuellen App.

  • Neue Erlebnis-App für das Aquatis in Lausanne

    Neue Erlebnis-App für das Aquatis in Lausanne

  • Wi-Fi-Verbindung im Aquarium

    Den Besuchern des Aquariums wird eine stabile Wi-Fi-Verbindung zur Verfügung gestellt.

Aquatis, ein Unternehmen der Schweizer Boas Group, ist Europas größtes Süßwasseraquarium und Vivarium und hat es sich zur Aufgabe gesetzt, seinen jährlich 400.000 Gästen in Lausanne ein mobiles und lehrreiches Erlebnis zu bieten. Aruba, Tochterunternehmen von Hewlett Packard Enterprise, unterstützte die Gruppe bei der technischen Umsetzung, um Erwachsenen sowie Kindern über Geotracking einen individualisierten Rundgang zu ermöglichen.

Ziel war es, die Effektivität von Touren und Führungen zu optimieren und die Öffentlichkeit über die Beschaffenheit und Probleme von Süßwasser-Ökosystemen und damit verbundenen Pflanzen- und Tierarten aufzuklären. Seinen Kunden wollte das Aquarium einen informativen Rundgang durch das Aquarium bieten. Anstelle eines Audioguides mit festgelegtem Inhalt, soll das private Smartphone mit der mobilen App von Aquatis über Geotracking einen individualisierten Rundgang ermöglichen und ein eindrucksvolles Besuchererlebnis schaffen. Dabei bestand die Herausforderung darin, den Besuchern eine unterbrechungsfreie und synchrone Wi-Fi-Verbindung zur Verfügung stellen, ohne dass Roaming-Gebühren anfallen. Außerdem musste die technische Infrastruktur der feuchten Innen- und Außenumgebung des Aquariums und Vivariums dauerhaft standhalten.

Besuchererlebnis via Geotracking

Um individualisierte Besuche zu ermöglichen, haben sich die Verantwortlichen für die Mobile-First-Technologie von Aruba entschieden. Durch eine moderne Wi-Fi-Infrastruktur und die eigens entwickelte Aquatis-App lassen sich mittels Geotracking die Touren gestalten. Die Navigations-App für Android- und Apple-Smartphones wurde von Aruba entwickelt und basiert auf der Meridian-Plattform, die über deren Software Development Kit integriert wurde. Diese Plattform ermöglicht die Bereitstellung der Inhalte wie Sitemaps, Texte und den von der App benötigten Infokarten für die Exponate.

Nutzer können die App im Voraus herunterladen und ihren Besuch planen sowie zusätzliche Informationen nach ihrem Besuch einsehen. Das IT-Team der Gruppe hat für den gesamten Rundgang 35 digitale Bildschirme installiert, die vor den Aquarien, Vivarien sowie Terrarien kurze Informationen anzeigen. Die Bildschirme sind über Bluetooth-Beacons, die an USB-Ports angeschlossen sind, mit der App verbunden. So können Inhalte über die drahtlose Netzwerkverbindung verteilt werden.

Wenn sich Besucher einem Bildschirm nähern, erscheinen zusätzliche Informationen über das entsprechende Exponat in der App. Während des Rundgangs erhalten die Besucher mit Hilfe von Geotracking Push-Nachrichten mit Informationen zu den einzelnen Ausstellungen. Die Mobile-Plattform des Herstellers soll es dem Aquarium ermöglichen, in Zukunft neue Ideen auszuprobieren, um die Besuche dynamischer zu gestalten und sie für verschiedene Altersgruppen anzupassen. Während Erwachsene eine lehrreichere Tour planen, können Kinder einen spielerischen Zugang zu Süßwasser-Ökosystemen erleben. In Zukunft werden auch Videos für Besucher verfügbar sein.

Für das Indoor-Wi-Fi-Netzwerk, das die Geotracking-Lösung ermöglicht, wurde eine Kombination aus High Density Access Points (AP) mit integrierten Bluetooth Beacons und USB Beacons installiert. Im Gegensatz zu Einzelgeräten, die batteriebetrieben sind, werden diese Beacons über die APs oder die Geräte, mit denen sie verbunden sind, elektrisch angeschlossen. Im Außenbereich, einschließlich der Ausstellung über Regenwälder, wurden Aruba AP-275 Outdoor Access Points und alleinstehende BLE Beacons eingesetzt.

Wi-Fi-Infrastruktur für digitale und individuelle Touren

Die Lösung kommt mit den Umgebungsbedingungen klar, z. B. mit der Luftfeuchtigkeit in Vivarien, den Betonkonstruktionen und dem für die Aquarienfenster verwendeten Kunststoff. Mit den Lösungen verfügt das Aquarium nun über eine Wi-Fi-Infrastruktur, die einfach zu konfigurieren und zentral zu verwalten ist. Eine Enterprise-Grade-Lösung verbindet darüber hinaus ein stabiles Wi-Fi- und Beacon-Management. „Wir wollten ein Aquarium der nächsten Generation mit einem lehrreicheren und unterhaltsameren Zugang zu Süßwasser-Ökosystemen sowie innovativen Diensten auf der Grundlage modernster mobiler Technik schaffen“, sagt Olivier Laforge, IT-Leiter der Boas Gruppe.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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