Digitale Rezept-Erkennung

AR-Bot als Küchenhilfe

Drei Hochschüler der HAW Hamburg und der Universität Hamburg haben einen Augmented-Reality-Prototypen entwickelt. Der „Foodbot“ kann Lebensmittel per Smartphone-Kamera erfassen und dem Nutzer daraufhin passende Rezeptideen anbieten. Foodboom unterstützte die Studenten bei der dreimonatigen Projektarbeit.

AR-Bot als Küchenhilfe

Drei Hamburger Studenten haben einen AR-Prototypen entwickelt, der Rezeptvorschläge anhand abfotografierter Zutaten erstellt.

Jeder kennt die Situation: Der freudigen Rückkehr nach Hause folgt der enttäuschende Blick in den Kühlschrank, der wieder mal nur wenig hergibt. Ein paar Eier hier, ein bisschen Gemüse dort, die Auswahl an Lebensmitteln ist klein. Und generell: Wie lassen sich die verschiedenen Zutaten nur zu einem Gericht vereinen? Die von den Studierenden Linh Do, Agata Strausa und Victor Petersen entwickelte Augmented-Reality-Erweiterung, die für die Foodboom-App angedacht ist, soll die Antwort auf diese Frage liefern und bei der Verwertung von einzelnen Zutaten zu einem fertigen Gericht helfen.

So lassen sich die jeweiligen Lebensmittel in der Anwendung per Smartphone-Kamera scannen, ehe der Prototyp anhand der registrierten Zutaten passende Rezeptvorschläge unterbreitet. Auf diese Weise soll der Foodbot dem Nutzer ermöglichen, mit wenigen Zutaten schnell, einfach und gut zu kochen. Die App-Erweiterung ist das Ergebnis einer dreimonatigen Projektarbeit, die im Rahmen des ersten VR Prototyping Lab von Nextmedia.Hamburg und Nextreality.Hamburg stattgefunden hat.

Beim Erkennen und Labeln der Zutaten bestand die Herausforderung darin, die Möglichkeiten von AR in Einklang mit Machine Learning zu bringen. Parallel zur Prototyp-Entwicklung wurde außerdem die Produktion neuer Rezepte gestartet, die extra für die Anwendung entwickelt wurden.

Foodboom-Gründer Sebastian Heinz zeigt sich mit der Teilnahme am Programm und der Arbeit der Studierenden mehr als zufrieden und unterstreicht: „Das VR Prototyping Lab war für uns die ideale Möglichkeit, jungen Entwicklern unsere Pforten zu öffnen und von ihrem innovativen und kreativen Antrieb für tech-affine Projekte wie diesem zu profitieren.“

Die Arbeitsgruppe setzte als einziges Team im VR Prototyping Lab auf Augmented Reality, da diese Technologie direkt auf dem Smartphone nutzbar ist und sich damit für eine Integration in die eigene App eignet.

Bild: Foodboom

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