Device Management

Arbeiten von überall

Arbeitsmodelle sind nur so flexibel wie die IT-Infrastruktur, die ihnen zugrunde liegt. Warum müssen Unternehmen das überholte Konzept eines Mobile Device Management weiterentwickeln?

Arbeit von Zuhause

Flexibilität ist die Stärke von Modern Device Management – und gleichzeitig auch die größte Herausforderung im Hinblick auf die technische Umsetzung.

 Der digitale Arbeitsplatz soll Nutzern eine nie da gewesene Flexibilität bieten. Das gilt vor allem für die freie Wahl der Endgeräte. Moderne Unternehmen müssen daher einen Schritt weiter gehen, indem sie das Thema ganzheitlicher betrachten – und von einem Mobile Device Management (MDM) in ein Modern Device Management wechseln.

Agile Bereitstellung der Arbeitsumgebung

Mobile Device Management fokussiert sich klassisch auf die Verwaltung mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets im Unternehmenskontext. Die Integration in eine einheitliche Arbeitsumgebung, in deren Zentrum meist ein stationär betriebener Client stand, war daher nur ein Randthema. Doch im modernen Arbeitsalltag greift dieses Modell zu kurz: Neue Konzepte wie Homeoffice und Remote Work erfordern ein durchgängiges Design, das sich nicht nur auf Mobilgeräte konzentriert, sondern im Sinne eines ganzheitlichen Modern Device Management, wie es z.B. Syntax anbietet, auch alle physischen wie virtuellen Clients miteinbezieht. Ziel ist eine größtmögliche Flexibilität für alle Mitarbeiter, ohne gleichzeitig Sicherheits- und Compliance-Vorgaben zu beeinträchtigen. Der Schlüssel hierfür ist eine agile Bereitstellung der Arbeitsumgebung über die Cloud, bei der neben der freien Wahl der Endgeräte zwei zusätzliche Aspekte im Fokus stehen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 03-04/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.



Zum einen können Unternehmen ihren Mitarbeitern im Rahmen eines Modern Device Management eine breitere Auswahl verschiedener Bereitstellungsmodelle und damit die Wahlfreiheit bieten, die diese von einer modernen Arbeitsumgebung erwarten – und das für alle vom Arbeitnehmer benötigten Geräteklassen. Zum anderen ist ein wichtiger Punkt der Remote- Support durch die interne IT-Abteilung für Mitarbeiter, die nicht im Büro arbeiten.

Entscheidend ist die technische Umsetzung

Flexibilität ist die Stärke von Modern Device Management – und gleichzeitig auch die größte Herausforderung im Hinblick auf die technische Umsetzung. Mehrere Endgeräte und eine größere Mobilität bedeuten im Vergleich zum klassischen geschlossenen Firmennetzwerk eine komplexere Infrastruktur und die Nutzung Internet-basierter Software-as-a-Service-Angebote (SaaS) aus der Public Cloud, etwa Microsoft 365 oder Salesforce. Generell bietet Microsoft verschiedene Lösungen an, mit denen sich ein Modern Device Management umsetzen lässt. Doch idealerweise holen sich Unternehmen noch einen versierten und zertifizierten Partner an die Seite. Dieser sollte neben den geltenden Sicherheits- und Compliance-Vorgaben auch eventuelle branchenspezifische Besonderheiten kennen und berücksichtigen. Denn der erfolgreiche Umzug des Geräte-Managements von der On-Premises- in die Cloud-Welt ist Voraussetzung für eine Weiterentwicklung des klassischen Mobile Device Management – und Dreh- und Angelpunkt für die erfolgreiche Etablierung eines modernen, digitalen Arbeitsplatzes.

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

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