Dialogmarketing

Aus dem Internet in den Briefkasten

Die Deutsche Post will die Einbindung des physischen Mailings in die digitalen Marketing-Lösungen von Acoustic ermöglichen. Durch Automatisierung sollen sich so individualisierte Print-Mailings auf Basis künstlicher Intelligenz versenden lassen.

Eine junge Frau mit blonden Locken holt lächelnd die Post aus einem Briefkasten.

Dialogmarketing möchte Nutzern gezielt Werbung für Produkte senden, für die sie zuvor online angeschaut haben.

Daten und Automatisierung machen es möglich: Eine Kundin beginnt im Internet nach Informationen für den Urlaub zu suchen, da bekommt sie kurze Zeit später per Post ein Mailing mit passenden Angeboten für Südfrankreich zugeschickt – ihrer Lieblingsdestination. So funktioniert personalisierter Kundendialog. Die Deutsche Post und Acoustic, Nachfolgeorganisation der IBM Watson Marketing, kooperieren jetzt, um Werbetreibenden die Möglichkeit zu bieten, Kunden im „richtigen“ Moment mit individuellen Angeboten anzusprechen. Dafür integriert Acoustic den datengetriebenen Versand von physischen Werbesendungen in seine Marketing-Automation-Lösung und bietet Nutzern eine nahtlose Integration des Printkanals in die digitale Marketingwelt

Damit folgen beide Partner dem Trend, Kunden immer individueller auf sie zugeschnittene Werbung zuzuschicken. Drei Dinge müssen dafür zusammenkommen: tiefes Kundenwissen, aktuelle Kundendaten und ein starker Werbekanal. Dies möchten die Deutsche Post und Acoustic anbieten, indem sie ihre Kompetenzen zusammenbringen. Werbetreibende sollen davon mehrfach profitieren können: Zum einen könnten sie direkt aus der Acoustic-Lösung Print-Mailings versenden. Dabei seien keine weiteren Abstimmungen mit Druckereien, Agenturen oder Einkauf erforderlich, denn die Deutsche Post übernehme den vollständigen Druck- und Zustellprozess. Zum anderen stehe Nutzern die tiefe Datenintelligenz der Acoustic-Lösung zur Verfügung, die u.a. auf Basis Künstlicher Intelligenz vollautomatisiert Informationen wie Produktpräferenzen, Kaufzyklus oder Preissensibilität in die Erstellung eines Print-Mailings einfließen lasse. Und nicht zuletzt bestehe auch die Möglichkeit, über ein Indesign-Plug-in die Layouts von Design- und Kreativ-Agenturen in den Prozess zu integrieren, die dort weiterbearbeitet werden können.

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok