Erschwinglicher High-End-Riese

Ausprobiert: Asus Zenfone 2

Hinter dem Zenfone 2 verbirgt sich ein großes, elegantes Smartphone der Marke Asus mit einem 5,5-Zoll-Display sowie Android-Betriebssystem.

  • Asus Zenfone 2

    Mit seinem 5,5-Zoll-Display lässt sich der Smartphone-Riese nicht so einfach in der Hostentasche versenken.

  • Asus Zenfone 2

    Mit dem länglichen Button unterhalb der Hauptkamera lässt sich u.a. die Lautstärke regeln.

Dank seiner gewölbten, leicht angerauten Rückseite liegt das Mobilgerät angenehm in der Hand – die Ecken sind abgerundet. Was direkt auffällt, ist der längliche Button unterhalb der rückwärtigen Hauptkamera. Er dient als Lautstärkeregler sowie Auslöser für Fotos. Der Power-Button ist indes auf der Oberkante des Geräts direkt neben dem Kopfhörerausgang zu finden. Die Reaktionsfähigkeit des Touch-Displays ist anstandslos.

Ausgestattet ist das 174-g-Smartphone mit dem aktuellen Betriebssystem von Android: Lollipop. Das volle Google-Programm ist somit bereits vorinstalliert – von Youtube über Play Games und Music bis hin zu Maps. Aber auch herstellereigene Applikationen sind auf dem Gerät zu finden, darunter z.B. „Supernote“ (rasch ein paar handschriftliche Notizen machen) und „Do It Later“ (To-do-Listen erstellen). Ferner finden sich im Ordner „Apps 4 You“ auch noch Anwendungen wie etwa „Clean Master“, „Dr. Safety“, Amazon Kindle und Tripadvisor – sofern man diese überhaupt benötigt.Praktisch ist die Dual-SIM-Funktion des Mobilgeräts. So kann man etwa eine SIM-Karte für private und eine zweite für berufliche Zwecke einlegen. Der Akku lässt sich hingegen nicht so ohne weiteres herausnehmen und kann somit – falls er mal schwächeln sollte – nicht manuell ausgetauscht werden. Generell ist mit dem 3.000-mAh-Li-Polymer aber eine recht starke Batterie eingebaut.

Das Kameraprogramm stellt zahlreiche Modi und Effekte bereit: von „Verschönerung“ über „Selfie-Panorama“, „Zeitlupe/-raffer“, „Gif-Animation“ bis hin zu „Miniatur“ und „Intelligentes Entfernen“. Eine Anti-Verwackeln-Optimierung sowie Führungslinien sollen den Nutzer dabei unterstützen, vernünftige Bildaufnahmen hinzubekommen. Allerdings überzeugt die Bild-auflösung nicht in jedem Modus – vor allem bei schwächerem Licht wirken die Fotos teils etwas pixelig. Doch es gibt ja auch noch einen Blitz. Und wer seine Bilder direkt mit Freunden und Kollegen teilen möchte, kann dies beispielsweise via „Party Link“ tun. Das Zenfone 2 gibt es übrigens in fünf verschiedenen Farben – Schwarz, Weiß, Rot, Grau sowie Gold – und kostet aktuell 379 Euro.  


Pro

  • Dual-SIM-Funktion
  • Praktische Positionierung des Lautstärkereglers bzw. Kameraauslösers auf der Rückseite
  • „Supernote“ für schnelle, handschriftliche Notizen

Contra

  • Bildauslösung z.B. im „Schwaches Licht“-Modus verzögert
  • Zenmotion-Gestensteuerung klappt nicht immer auf Anhieb
  • Akku nicht austauschbar

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok