Die richtigen Mobilgeräte wählen

Bereit für das „neue Normal“

Zebra Technologies gibt Tipps, wie Unternehmen mit den richtigen mobilen Geräten und Lösungen für Außendienstmitarbeiter nach Covid-19 erfolgreich durchstarten können.

  • Bauarbeiter

    Damit Teams auch im Außeneinsatz effizient arbeiten können, müssen sie die passenden Mobilgeräte zur Verfügung haben.

  • Auch unterwegs alle wichtigen Daten stets zur Hand? Mit der richtigen mobilen Lösung kein Problem.

  • Rugged Tablets von Zebra

    Rugged Tablets werden ausgiebig getestet, und zwar bezüglich ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Erschütterungen, Feuchtigkeit, Vibration, Staub, Temperatur, Hitze sowie bezüglich Batterieleistung.

  • Tom McNeela, Zebra Technologies

    Tom McNeela, Zebra Technologies

Durch die Corona-Pandemie mussten viele Betriebe schließen oder ihre Mitarbeiter (wenn möglich) ins Homeoffice schicken. Jetzt, da es langsam wieder zurück in die Werkshalle oder ins Büro geht, ist es für Unternehmen an der Zeit, in die Planung zu gehen. Jedes Branchensegment ist hier mit seinen eigenen Herausforderungen konfrontiert und entwickelt neue Lösungen, um zum Beispiel das Social Distancing umzusetzen. Einige Branchen müssen sich auch auf eine außergewöhnlich hohe Nachfrage vorbereiten. Dies gilt insbesondere für Unternehmen im Versorgungssektor wie Telekommunikation, Wasser, Gas und Strom. Planung ist jetzt auch notwendig, weil sich vielerorts die Rückkehr in Büros, Geschäfte, Werkstätten und andere Unternehmen nicht einfach gestalten wird.

Während des Lockdowns standen betriebliche Anlagen längere Zeit still, daraus können sich Probleme ergeben. Ablesungen und Überprüfungen der Versorgungsdienstleister haben möglicherweise nicht stattgefunden, eventuelle Störungen kommen erst jetzt ans Tageslicht. Dazu können beispielsweise Lecks, Insektenschäden, Einbrüche, Überschwemmungen oder Brände zählen.

Hinzu kommt: Die Wartungs- und Reparaturteams stehen aktuell vor vielen dringenden Aufgaben, dabei sind sie zum Teil unterbesetzt.

Der Erfolg der Wartungsteams hängt auch am Mobilgerät

Erfolg und Effizienz dieser Teams hängen zu einem großen Teil von den Mitteln ab, die sie zur Verfügung haben, also von ihren Werkzeugen, Fahrzeugen und mobilen Geräten. Bei der Auswahl der richtigen mobilen Computer gibt es einige Punkte zu beachten.

An erster Stelle steht hier die Zuverlässigkeit, sie ist der Schlüssel, darauf wird zum Beispiel auch in einem Forrester-Blog hingewiesen: „Wenn Sie alle darum kämpfen, diesen aktuellen Sturm zu überstehen, achten Sie besonders darauf, auf Technologien setzen, die sich als zuverlässig erwiesen haben.“ Unzureichende Technologie kostet Zeit und Geld. Laut Forschungsergebnissen von VDC Research führt ein einziger Ausfall eines Mobilgeräts unter den Außendienstmitarbeitern zu einer durchschnittlichen Ausfallzeit von 100 Minuten. Wenn man bedenkt, was dies in Sachen Mitarbeiterkosten und Umsatzverlust bedeutet, wird der Wert zuverlässiger Ausrüstung noch deutlicher. Zweckbestimmte Unternehmensgeräte wie robuste Tablets können sich leicht innerhalb weniger Wochen amortisieren. Auch die Kundenzufriedenheit wird durch Ausfallzeiten beeinträchtigt. Tablets müssen über lange Zeiträume und unter schwierigsten Bedingungen konstant gut funktionieren, auch wenn sie herunterfallen oder Erschütterungen oder den Elementen ausgesetzt sind.

Der beste Weg, diese Verlässlichkeit zu gewährleisten, ist die Verwendung robuster Geräte. Doch was „robust“ bedeutet, ist häufig unklar. Es genügt hier nicht, ein typisches Gerät für Verbraucher in ein Gummigehäuse zu stecken. Auch statistische Nachweise in Sachen Lebensdauer, Falltests und IP-Schutz (Ingress Protection) alleine reichen nicht. Wirklich robuste Tablets sind von Grund auf so konstruiert, dass sie extremen Umgebungen standhalten. Dafür werden sie ausgiebig getestet, und zwar bezüglich ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Erschütterungen, Feuchtigkeit, Vibration, Staub, Temperatur, Hitze sowie bezüglich Batterieleistung.

Auch sollten in der derzeit unsicheren wirtschaftlichen Situation die Gesamtbetriebskosten (TCO) berücksichtigt werden; Investitionen müssen jetzt überlegter denn je sein. Zur Absicherung der oben genannten Zuverlässigkeitswerte ergab die VDC-Studie auch, dass nicht robuste Geräte fast dreimal so häufig ausfallen wie robuste Geräte. Und auch wenn der Anschaffungspreis in der Regel viel niedriger ist, liegen die Gesamtbetriebskosten bei nicht robusten Geräten etwa doppelt so hoch wie bei robusten Geräten. Batterieausfälle und Konnektivitätsprobleme können diesen Wert noch erhöhen.

Ermutigend ist, dass die Akzeptanz robuster Geräte steigt. Laut der Vision-Studie Future of Field Operation von Zebra haben fast 50 Prozent der Energie- und Versorgungsunternehmen robuste Tablets eingeführt. Dieser Anteil wird im nächsten Jahr auf 80 Prozent ansteigen. Inzwischen geben 76 Prozent der Befragten aus Telekommunikations- und Technologieunternehmen an, dass sich ihre Strategien für den Außendienst jetzt auf mobile Geräte statt auf Desktops konzentrieren.

Eine Einheitsgröße gibt es nicht

Jeder Betrieb muss in der Lage sein, Außendienstmitarbeiter mit den Tablets und der Software auszustatten, die sie für ihre Tätigkeiten benötigen. Unterschiedliche Berufe und Rollen erfordern unterschiedliche Konfigurationen oder sogar völlig unterschiedliche Geräte. Wenn die Hauptaufgabe darin besteht, Messwerte von Stromzählern oder anderen Geräten abzulesen, dann genügt meist ein leichtes, kleineres Tablet. Wenn ein Außendienstmitarbeiter schriftliche Berichte einreichen muss, dann könnte ein größeres 2-in-1 Convertible oder ein Tablet mit abnehmbarer Tastatur geeigneter sein.

Bei einigen Arbeiten muss das Display der Geräte auch in direktem Sonnenlicht gut sichtbar sein, z. B. wenn ein Mitarbeiter eines Versorgungsunternehmens in großer Höhe Schaltpläne erkennen muss. In anderen Fällen können Funktionen wie ein Barcode-Scanner, ein Smartcard-Lesegerät oder eine langlebige Batterie von entscheidender Bedeutung sein. Einige Anwendungen können Android- oder Windows-basierte Tablets vorschreiben. Auch kann die Anwendung die Auswahl der Bildschirmgröße beeinflussen, beispielsweise müssen montierte Bildschirme größer sein als die für den Handgebrauch. Private und öffentliche Versorgungsunternehmen sind gut beraten, einen Lösungsanbieter zu wählen, der ein breites Spektrum von Anforderungen abdecken kann – und nicht nur einige wenige.

Die Rückkehr zur Arbeitstelle wird ein schwieriger Prozess sein. Das Mindeste, was Management und IT jetzt tun können, ist sicherzustellen, dass ihre Außendienstmitarbeiter vor Ort die bestmögliche Unterstützung erhalten.

((Bildquelle: Zebra Technologies))

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