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Blackberry KEYone: Noch einmal mit Tastatur

Blackberry versucht es noch einmal mit dem neuen Modell «KEYone». Was kann das Smartphone mit echter QWERTZ-Tastatur?

Das neue Mobiltelefon KEYone von BlackBerry. Foto: Manu Fernandez

Das neue Mobiltelefon KEYone von BlackBerry. Foto: Manu Fernandez

Das Modell «KEYone», das Blackberry am Samstagabend präsentierte, läuft wie die anderen jüngsten DTEK-Blackberrys mit Googles Android und nicht mehr mit dem hauseigenen Betriebssystem. Gefertigt wird es von TLC.

Dank zusätzlicher Software sei das «KEYone» aber «das sicherste Android-Telefon auf dem Markt», sagte TCL-Chef Nicolas Zibell kurz vor Beginn der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona. TCL war bisher unter anderem als Hersteller von Smartphones unter der Marke Alcatel bekannt. Die Blackberrys sind für die Chinesen eine Chance, neue Marktsegmente zu erschließen.

Blackberry steuere weiterhin unter anderem Sicherheits-Anwendungen zu den Geräten bei, sagte der zuständige Manager des kanadischen Smartphone-Pioniers, Alex Thurber. Zu den neuen Funktionen gehört, dass jede Taste zum Direktstart einer App genutzt werden kann, zum Beispiel «F» für Facebook. Die Tastatur ist zudem wie schon bei anderen jüngsten Blackberry-Modellen berührungsempfindlich und kann zum Beispiel zum Umblättern per Wischen benutzt werden.

Das «KEYone» solle ein Comeback auch bei den Geräten einleiten, betonte Zibell. Allerdings gehen TCL und Blackberry das Risiko ein, ein Modell mit eher durchschnittlichen technischen Daten im Vergleich zu anderen Android-Telefonen zu einem Premium-Preis von 599 Euro auf den Markt zu bringen. Als Starttermin wurde der April angekündigt.

 

 

Quelle: Mitteilung zum Blackberry KEYone

dpa/rs

 

 

 

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