Der Chiphersteller Arm hatte den Ausgabepreis auf 51 Dollar festgesetzt.
Zur Halbzeit des Handels wurde die Aktie bei rund 61 Dollar gehandelt und lag damit um etwa ein Fünftel über dem Ausgabepreis. Der Börsengang ist der größte in den USA in diesem Jahr und galt auch als Test für andere Unternehmen.
Arm hatte den Ausgabepreis auf 51 Dollar festgesetzt. Er lag damit am oberen Ende der Preisspanne von 47 bis 51 Dollar. Laut Medienberichten hatten Arm und der japanische Technologiekonzern Softbank als Eigentümer auch einen Preis von 52 Dollar erwogen, entschieden sich aber dagegen.
Softbank behält nach dem Börsengang einen Anteil von rund 90 Prozent an Arm und bekommt den Erlös von rund 5 Mrd. Dollar aus dem Aktienverkauf. Auf Basis der von Arm entworfenen Chiparchitekturen entwickelt u.a. Apple die Prozessoren für seine Geräte. Auch der Halbleiterkonzern Qualcomm, mit dessen Chips viele Android-Telefone laufen, greift darauf zurück. Die Firmen zahlen an Arm Abgaben für die Verwendung der Chiparchitektur.
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