Neue Arbeitswelten in Köln

Co-Working im Solution Space 2.0

Stefanie Weidner beschäftigt sich im Rahmen ihres Unternehmens Solution Seeker mit der Innovationsentwicklung rund um die neue Arbeitswelt. Eine der Dienstleistungen, die dabei entstanden sind, ist der Solution Space, eine Co-Working-Umgebung direkt am Brüsseler Platz. Mit dem Solution Space 2.0 am Kaiser-Wilhelm-Ring macht die junge Unternehmerin jetzt den zweiten Schritt. MOBILE BUSINESS hat sie dazu befragt.

Frau Weidner, was genau ist Solution Space?
Stefanie Weidner:
Der aktuelle Solution Space am Brüsseler Platz in Köln richtet sich an Freelancer, Unternehmensgründer und kleinere Startups. Er bietet nicht nur flexible Arbeitsplätze zu fairen Konditionen, sondern wir vermitteln dort im Rahmen von Solution Heads auch Freelancer an unser Netzwerk und stellen im Rahmen von Solution Labs ganze Teams zusammen, die Unternehmen und Konzerne bei der Entwicklung von Innovationen unterstützen.

Mit dem Solution Space 2.0 starten Sie jetzt – ebenfalls zentral, am Kölner Ring – einen zweiten Standort. Wie geht es damit voran?
Weidner:
Die größte Schwierigkeit bestand und besteht darin, Immobilieneigentümer zu finden, die heute schon sehen wie sich der Immobilienmarkt in den nächsten Jahren verändern wird und dass es heute schon dringend notwendig ist neue Konzepte, wie Solution Seeker und den Space, zu integrieren. Die Veränderungen in der Arbeitswelt und die technischen Entwicklungen haben auch immense Auswirkungen auf die Immobilienbranche, die sich sogar relativ schnell abzeichnen. Aus der Perspektive einer klassischen und etwas trägen Branche wie der Immobilienbranche ist dieser Zusammenhang nicht unbedingt offensichtlich.

HIER GEHT ES ZUM VIDEO VON ZOOMM.ME MIT STEFANIE WEIDNER AM NEUEN STANDORT


Wie finanzieren Sie die Projekte? Gab es Unterstützung seitens öffentlicher Stellen?
Weidner:
Das Projekt finanziere ich bisher über eigene Mittel und aus sich heraus. Wobei wir im Bereich unserer technischen Entwicklungen für den nächsten Schritt Investoren hinzuziehen werden. Bisher gab es noch keine Unterstützung von öffentlichen Stellen. Das Interesse an dem Konzept ist aber groß und man steht in Kontakt und tauscht sich aus. Denn auch aus Sicht der Standortentwicklung ist das Projekt interessant und bietet Potential.

Was gefällt Ihnen am Standort Köln besonders gut?
Weidner:
Die Mentalität und die Szene, die sich extrem positiv entwickelt. Es herrscht eine motivierte, offene und freundliche Stimmung, die ansteckend ist. In der Innenstadt entwickelt sich ein Zentrum der Startup-Szene. Man trifft ständig interessante Menschen, läuft sich beim Kaffee holen über den Weg und tauscht sich schnell über die neuesten Dinge aus.
 
Was könnte besser sein?
Weidner:
Die Kommunikation zwischen klassischen Unternehmen und der Startup-Szene. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass beide sehr stark voneinander profitieren können, wenn man sie erst einmal zusammen gebracht hat. Und mehr Aufmerksamkeit bei den Investoren würde gut tun.

Warum sind solche Orte für die junge IT-Branche in Köln wichtig?
Weidner:
Als junges Unternehmen profitiert man von den Erfahrungen der Anderen. Ob es gute oder schlechte Erfahrungen sind, spielt dabei keine Rolle. Meistens sind die schlechten sogar die wertvolleren. An einem Ort wie dem Solution Space 2.0 kommen nicht nur gleichgesinnte IT-Unternehmen zusammen, sondern auch Unternehmen und Menschen aus verschiedenen Branchen und Unternehmensformen. Hier treffen diverse Arbeitswelten und -kulturen in lockerer aber professioneller Umgebung aufeinander. Ich bin davon überzeugt, dass so ein bunter Haufen mehr Wert bietet als eine "homogene Masse".

http://solutionseeker.de

https://www.facebook.com/solutionspace

Bildquelle: Zoomm.me / youtube

 

 

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