Zusammenarbeit verbessern

Collaboration Software

Interview mit Quip-Gründer Bret Taylor über die Möglichkeiten der eigenen „Productivity Suite“ im Vergleich zu ähnlichen Produkten wie Sharepoint sowie die Integration der Lösung in bestehende IT-Infrastrukturen

„Während andere Produkte Altlasten aus 30 Jahren Entwicklungsgeschichte haben, wurde unser Produkt komplett neu für die heutige Art zu arbeiten entwickelt."

Herr Tylor, wie unterscheidet sich Ihr Produkt von bekannten Produkten wie Sharepoint o.ä.?
Bret Taylor:
Durch die Einführung des iPhones im Jahr 2007 hat sich die Art und Weise, in der wir kommunizieren und zusammenarbeiten, dramatisch verändert. Menschen arbeiten nun in schneller Abfolge geräteübergreifend mit ihrem Laptop, Smartphone oder Tablet– und sie arbeiten an vielen Orten, an denen dies bisher nicht möglich war, etwa in Taxis, Flugzeugen oder Zügen. Trotz der Bedeutung dieser Entwicklung hat sich die Software, mit der wir arbeiten, in den letzten 30 Jahren kaum verändert.

Die Productivity Suite Quip wurde für die nächste Generation der Computernutzung und die zukünftige Art zu arbeiten entwickelt. Die Suite ist schnell, einfach, kollaborativ und funktioniert an jedem Ort mit jedem digitalen Endgerät. Während andere Produkte Altlasten aus 30 Jahren Entwicklungsgeschichte haben, wurde unser Produkt komplett neu für die heutige Art zu arbeiten entwickelt.

Welche Zielgruppe gehen Sie speziell an?
Taylor:
Wir haben eigentlich keine spezifische Zielgruppe, die wir gezielt ansprechen. Zu unseren Kunden gehören große und kleine Unternehmen aus so unterschiedlichen Bereichen wie IT, Medien und der Bauindustrie. Da Einzelanwender die Suite kostenlos verwenden dürfen, haben wir Nutzer aus der ganzen Welt mit einem jeweils sehr unterschiedlichen Hintergrund.

Wie erfolgt die Integration Ihrer Produkte in bestehende IT-Infrastrukturen?
Taylor:
Eine der nutzbringendsten Arten, auf die unsere Kunden Quip in ihre aktuelle Infrastruktur integriert haben, ist die Einbindung mittels unserer Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, API). Damit werden viele IT-Abläufe innerhalb des Unternehmens automatisiert.

Wo werden die Daten gespeichert?
Taylor:
Wir verwenden für unsere Production-Server und Datenbanken Amazon Web Services (AWS). Dies ist mittlerweile ein Industriestandard geworden. Unsere Datenbanken werden von Amazon verwaltet und unterliegen strengen Sicherheitsrichtlinien.

Welche konkreten Projekte und Kunden können Sie bereits nennen?
Taylor:
Zurzeit nutzen 30.000 Unternehmen und Millionen einzelner Nutzer die Lösung. Zu unseren Kunden gehören u.a. IT-Firmen wie Facebook, Instagram und Zomato, Medienkonzerne wie CNN und Al Jazeera sowie gemeinnützige Organisationen wie Lean In.

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