Grenzen überwinden

Cross Device Tracking für eine bessere User Experience

Wie Marken und Händler verschiedenster Branchen Cross Device Tracking einsetzen, um die Customer Experience zu verbessern, erklärt Felix Schirl, Geschäftsführer der Personalisierungsplattform Trbo, im Kommentar.

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    „Im schnelllebigen Alltag ist Usern vor allem eines wichtig: Zeit sparen“, betont Felix Schirl. ((Bildquelle: Trbo))

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    Mittels Cross Device Tracking lassen sich passgenaue Angebote auch geräteübergreifend schalten, was die User Experience immens optimiert. ((Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus))

Cross Device Tracking bedeutet, Daten und User über die unterschiedlichsten Devices und Browser hinweg zu identifizieren. Egal ob der User über Desktop, Smartphone, Tablet oder Smartwatch surft, ihm kann eine eindeutige ID zugeordnet werden, über die er auf allen Geräten wiedererkannt werden kann. Schließlich konsumieren Nutzer heutzutage Webinhalte über die verschiedensten Endgeräte. Die ID kann von dem Shop selbst generiert werden, wenn der Nutzer beispielsweise schon einmal über ein Device oder einen Browser eingeloggt war und somit ein Kundenkonto erstellt hat. Existiert diese ID einmal, kann damit eine eindeutige Zuordnung in anderen Systemen stattfinden. Die ID muss lediglich weitergegeben bzw. gemappt werden. Das Ziel von Cross Device Tracking ist eine device- oder browserübergreifende Ansprache der User, um jedem einzelnen Nutzer eine bestmögliche Customer Experience zu ermöglichen.

Branchenübergreifender Nutzen

Cross Device Tracking ist für jede Branche sinnvoll, denn es richtet sich hauptsächlich an den zuletzt getätigten Suchen oder Käufen eines Nutzers aus. Daraus lassen sich Interessen und Kundenwünsche ableiten, die für die Optimierung der Nutzererfahrung auf allen Geräten eingesetzt werden sollten.

In der Reisebranche kann man Cross Device Tracking beispielsweise dazu verwenden, dem User die zuvor am Smartphone gesuchte Reise später am Desktop direkt wieder anzuzeigen. Möchte der Nutzer das Angebot gemeinsam mit seiner Familie oder Freunden an einem größeren Bildschirm anschauen, muss er mit seiner Recherche nicht von vorne beginnen und spart sich so Zeit. Die Auswahl des Abflughafens, der Sterne-Kategorie oder des Reisezeitraums ist schon berücksichtigt und entfällt somit.

Ein weiterer spannender Use-Case bietet die Lebensmittelbranche: Kaufte der Nutzer in der Vergangenheit beispielsweise immer nur vegetarische oder vegane Produkte, können Angebote Device-übergreifend entsprechend gefiltert werden. Das aktuellste Banner für das BBQ-Steak fürs Wochenende wird dann durch vegane Alternativen ersetzt. Eine smarte Cross-Device-Verknüpfung der Website mit App kann dann beispielsweise für die App direkt die richtigen Filter definieren, um unerwünschte Angebote direkt aus dem Sichtfeld zu nehmen. Auch das Hauptmenü kann durch eine Neuordnung der Kategorien optimiert werden, relevante Kategorien rutschen weiter nach oben, während die für den User irrelevanten Menüpunkte weiter nach unten wandern. So fühlt sich der Nutzer vom Webshop verstanden und kauft gerne wieder dort ein.

Dasselbe funktioniert selbstverständlich auch in allen anderen Branchen. In der Fashion-Branche erscheinen auf der Startseite des Desktop Webshops dann zum Beispiel die zuletzt betrachteten Artikel der mobilen Ansicht, die der User auf dem Heimweg noch schnell angeklickt hat und die Lieblingskategorie rückt in den Vordergrund. Ist gerade Sale und die bevorzugte Kategorie ist ebenfalls dabei oder gibt es vielleicht sogar eine neue Kollektion? Dann wird der User direkt auf der Startseite darauf hingewiesen.

Individuelle Ansprache für optimales Einkaufserlebnis

Im schnelllebigen Alltag ist Usern vor allem eines wichtig: Zeit sparen. Durch Cross Device Tracking kann die Customer Journey so gestaltet werden, dass ewiges Scrollen und mühseliges Suchen geräteübergreifend Geschichte sind. Durch eine eindeutig vergebene ID des Users kann er wiedererkannt werden und ebenso auch seine Gewohnheiten, Interessen und Bedürfnisse auf allen Web-Kanälen berücksichtigt werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse kann der Webshop individuell gestaltet werden. Die Nutzer fühlen sich dadurch vom Webshop besser verstanden, die User Experience verbessert sich und sie kommen gerne wieder. Cross Device Tracking hat damit das Potenzial, die Conversion Rate zu steigern und den Umsatz anzukurbeln. Außerdem fällt es Shopbetreibern durch Cross Device Tracking leichter, das Nutzerverhalten nachzuvollziehen, wodurch sie ihren digitalen Auftritt stetig optimieren können.

 

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