Drei Tipps

Damit Smart Working auch wirklich smart ist

Im Rahmen seines Kommentars gibt Diego Caldara, Account Executive DACH bei Rydoo, drei Tipps für die neue Welt der Arbeit.

  • Kollegen in einer Besprechung

    Das Büro der Zukunft ist vor allem ein Ort der Begegnung, findet Diego Caldara. ((Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus))

  • Diego Caldara

    „Es ist entscheidend, dass Führungskräfte in den Dialog mit ihren Mitarbeitern treten.“ sagt Diego Caldara. ((Bildquelle: Rydoo))

Nicht das Gehalt, sondern die Flexibilität ist für Arbeitnehmer inzwischen das wichtigste Kriterium bei der Berufswahl, so eine aktuelle Studie. Rund drei Viertel der Arbeitnehmer wünschen sich, auch nach Ende der Pandemie, sowohl zeitlich (79 Prozent) als auch örtlich (74 Prozent) flexibel arbeiten zu können. Außerdem können Arbeitnehmer auf dem aktuellen Arbeitsmarkt aufgrund des großen Angebots an freien Stellen sehr wählerisch sein. Höchste Zeit für Unternehmen, sich mit der neuen Welt des Smart Working zu beschäftigen.

Home sweet Homeoffice?

Es ist nicht mehr zeitgemäß, Homeoffice und Büro in einem Entweder-oder-Schema zu betrachten. Vielmehr sollten Unternehmen Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer sich beide Formen der Zusammenarbeit ergänzen und zu einem flexiblen Arbeitsalltag beitragen. Das Büro der Zukunft ist vor allem ein Ort der Begegnung und des sozialen Austauschs. Genau dort, wo das Homeoffice in Sachen direkter persönlicher Interaktion an seine Grenzen stößt, beginnt das Büro seinen Mehrwert zu entfalten. Grundsätzlich sollten den Mitarbeitern möglichst viele Freiheiten bei der Wahl des Arbeitsortes zugestanden werden. Denn sie wissen selbst am besten, in welcher Umgebung sie ihren verschiedenen Aufgaben am effizientesten und effektivsten nachkommen können.

Digitale Tools – ziemlich beste Freunde

Unabhängig davon, von wo gearbeitet wird, erfordern gerade kreative und anspruchsvolle Aufgaben einen hohen geistigen Fokus. Für Unternehmen muss es darum gehen, ihre Mitarbeiter möglichst stark zu entlasten, um ihnen den notwendigen Freiraum zur Bewältigung dieser Aufgaben zu schaffen. Digitale Tools können den Arbeitsalltag erleichtern und den Aufwand für zeitfressende Tätigkeiten auf ein Minimum reduzieren. Gerade lästige Routinetätigkeiten wie Spesenabrechnung oder Datenbankpflege können durch Technologien vereinfacht werden und steigern somit die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Denn Smart Working bedeutet auch, die zur Verfügung stehenden Ressourcen smart einzusetzen.

Eine Frage der Unternehmenskultur

Technologie hilft nicht nur beim Verteilen von Ressourcen, sondern auch bei der ortsunabhängigen Kommunikation. Diese ist sowohl für die effiziente Zusammenarbeit als auch für den internen Zusammenhalt essenziell. Regelmäßige Meetings sollten Bestandteil des Arbeitsalltags sein, wobei ein wenig Small Talk zu Beginn des Gesprächs nicht schadet. Außerdem ist es entscheidend, dass Führungskräfte in den Dialog mit ihren Mitarbeitern treten. Smart Working heißt, für jeden die individuell beste Lösung zu finden. Um diese gemeinsam zu entwickeln, ist eine offene Gesprächskultur entscheidend.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 01-02/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Damit Smart Working wirklich smart ist, müssen Unternehmen also die Funktion des Büros überdenken, Technologien zur Unterstützung ihrer Mitarbeiter implementieren und stetig an ihrer transparenten und positiven Unternehmenskultur arbeiten. 

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