News der Woche

Das Ende der Schonzeit

Die Randnotizen der Woche im Überblick: Britische Datenschützer teilen ordentlich aus, Spotify wird schlanker und Huawei enthüllt schon bald seine Variante von Android Q.

Ein Geschäftsmann sucht per Lupe Daten auf einem Tablet-Computer

Datenschutz-Sünden gehen schon lange nicht mehr als Kavaliersdelikt durch.

Hohe DSGVO-Strafe für Marriott-Hotelkette

Die britische Datenschutzbehörde ICO (Information Commissioner's Office) hat in dieser Woche offenbar alle Hände voll zu tun: Nach der Rekordstrafe für British Airways soll nun auch die Marriott-Hotelkette mehr als 110 Millionen Euro für Verstöße gegen die  Datenschutz-Grundverordnung zahlen. Der Vorfall, bei dem Daten von 339 Millionen Gästen betroffen sind, wurde im November 2018 bekannt.

Spotify veröffentlicht Lite-Version

Der Musikstreaming-Dienst hat mit Spotify Lite eine schlankere Variante seiner App veröffentlicht. Die neue Version ist für Märkte vorgesehen, in denen niedrigere Bandbreiten und ältere Smartphone-Technologien zum Einsatz kommen. Dort soll sich die Anwendung vor allem durch erhöhte Perfomance und mehr Effizienz bei der Speichernutzung auszeichnen. Eine Veröffentlichung der neuen Version in Europa ist bisher offenbar nicht vorgesehen.

Android Q: Huawei zeigt EMUI 10 im August

Während es im Handelsstreit zwischen China und den USA wieder vorsichtige Annäherungsversuche gibt, nutzt Huawei die Gunst der Stunde, um möglichst viele seiner Geräte für die nächste Android-Generation fit zu machen. Dass die Chinesen damit offenbar schon recht weit sind, soll ein Zeitplan der Huawei Developer Conference zeigen, in dem auch die Präsentation von EMUI 10 vermerkt ist. Bei EMUI handelt es sich um Huaweis eigene Benutzeroberfläche, die allerdings auf der jeweils aktuellen Android-Version basiert.

Microsoft schließt markante Windows-Sicherheitslücke

Microsoft konnte mit Hilfe der Sicherheitsexperten von Eset eine gefährliches Zero-Day-Exploit patchen, das verschiedene Versionen von Windows 7 und Windows Server 2008 betroffen hat. Die Lücke ist durch eine entsprechende Attacke in Osteuropa aufgefallen und wird durch eine Schwachstelle in einer Systemdatei ermöglicht. Wer noch eine der gelisteten Windows-Versionen nutzt, sollte umgehend den bereitgestellten Patch installieren.

Cisco will Acacia Communications übernehmen

Der Netzwerkspezialist sichert sich durch die Übernahme umfangreiches Hardware-Know-how für die optische Datenkommunikation. Acacia Communications ist auf die Herstellung von Verbindungsmodulen und Schaltungen für die optische Signalverarbeitung spezialisiert, mit denen Cisco bereits arbeitet. Die Komponenten sollen vor allem in Hinblick auf die erforderlichen Bandbreiten in modernen Cloud-Szenarien eine wichtige Rolle spielen.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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