35,6 Prozent der Befragten wollen, dass Pkw mit der Verkehrsinfrastruktur wie beispielsweise Ampeln oder Baustellen kommunizieren.
Dies zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Eco-Verbands, Ende Juli 2023 unter 2.500 Pkw-Nutzern anlässlich der diesjährigen September in München.
Vernetzte Autos stehen ganz oben auf der Wunschliste deuscher Pkw-Fahrer. 35,6 Prozent der Befragten wollen, dass Autos verstärkt mit anderen Fahrzeugen und der Außenwelt interagieren – beispielsweise Informationen von anderen Verkehrsmitteln oder der Verkehrsinfrastruktur wie Ampeln, Baustellen oder Rettungsfahrzeugen empfangen und wiederum selbst Informationen an ihre Umwelt senden. Dies verdeutliche auch die strategische Ausrichtung der IAA unter dem Motto „Experience Connected Mobility“ – weg von der klassischen Automobilmesse hin zu vernetzter Mobilität und umfassenden Mobilitätsthemen.
Fast ein Drittel (31,8 Prozent) der Befragten wünscht sich außerdem, dass Verkehrsströme zukünftig mithilfe von Künstlicher Intelligenz besser ausgesteuert werden, um Staus zu vermeiden und eine bessere Routenauslastung zu erreichen. Die Nutzung der Fahrzeugdaten soll aber nicht nur helfen, den Verkehr intelligent zu planen, sondern auch CO₂ sparen. 19,4 Prozent der Fahrer plädieren dafür, dass zukünftig Künstliche Intelligenz eingesetzt wird, um CO₂-Ersparnisse im Mobilitätssektor zu erzielen. Bereits heute zeigten Navigations-Apps wie beispielsweise Google Maps Usern standardmäßig die Route mit den geringsten CO₂-Emissionen, wenn die geschätzte Ankunftszeit mit der schnellsten Route vergleichbar ist.
Mehr Zurückhaltung herrscht bei den Deutschen hingegen beim autonom fahrenden Auto oder Augmented-Reality-Anwendungen (AR). Nur 16,4 Prozent der Pkw-Nutzerinnen und -nutzer wollen zukünftig in autonomen Fahrzeugen unterwegs sein. Männer sind der Technologie gegenüber weitaus aufgeschlossener als Frauen. Etwa jeder fünfte Mann (21,6 Prozent) wünscht sich mehr selbstfahrende Autos, aber nur etwa jede zehnte Frau (11,3 Prozent). Digitale Technologien auf AR-Basis wie beispielsweise die Projektion fahrrelevanter Informationen in der Windschutzscheibe sind für die Befragten am wenigsten relevant. Nur etwa jeder Zehnte wünscht sich mehr Augmented-Reality-Technologien im Auto der Zukunft.
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