Fotogalerie: So sieht das Restaurant von SAP aus

Data Kitchen: SAP mit neuer Adresse in Berlin

SAP will mit seiner Data Kitchen in Berlin Atmosphäre und Qualitätsessen verbinden. Obendrein basiert das gastronomische Konzept auf einer App, die die Warteschlange auflösen soll.

  • Alexander Brosin

    In der Data Kitchen kocht Küchenchef Alexander Brosin: „Zum Frühstück oder Lunch erwartet unsere Gäste eine ausgewogene Karte mit wöchentlich wechselnden Gerichten. Dabei verwenden wir nur Produkte, deren Herstellung wir auch vertreten können.“ Foto: Lucks

  • Data Kitchen

    Herzstück von Data Kitchen ist eine Wand mit einem digitalisierten Automaten, die Food Wall. Foto: Zumbansen

  • Data Kitchen

    Die Food Wall besteht aus Boxen, deren Rückseiten mit der Küche verbunden und deren Vorderseiten für den Gast als transparente Monitore sichtbar sind. Foto: Zumbansen

  • „Cookie“ Heinz Gindullis

    Der Berliner Unternehmer „Cookie“ Heinz Gindullis hat in den vergangenen 22 Jahren seinen Club Cookies zur Institution im Berliner Nachtleben gemacht und betreibt das vegetarische Restaurant Cookies Cream sowie das Crackers und organisiert mit seiner Event- und Cateringfirma zwischen Deutschland und New York diverse Projekte von Bar bis Groß-Event. Foto: Lucks

  • data kitchen app

    Gastgeber ist der gebürtige Wiener Christian Hamerle, zuletzt gastronomischer Leiter der Markthalle Neun und viele Jahre Restaurantleiter bei Sarah Wiener. Hamerle: „Da die App das Bestellen und Bezahlen übernimmt, habe ich viel mehr Zeit mich um jeden Einzelnen zu kümmern.“ Foto: Zumbansen

  • Data Kitchen

    Die Data Kitchen will Atmosphäre und Qualitätsessen mit einer App verbinden, die die Warteschlange auflöst. Foto Zumbansen

  • Data Kitchen

    Neben der Data Hall, einem Eventbereich, der abends für Veranstaltungen rund um das Thema Digitalisierung gemietet werden kann, gibt es hier auch den Data Room, ein von SAP und Ars Electronica Futurelab entwickelter, digitaler „Ideation Room“ für kreativ-innovatives Arbeiten. Foto: Lucks

  • Data Kitchen

    Der Data Room kann für Workshops von einzelnen Gästen genutzt werden. Foto: Lucks

  • Insgesamt umfasst der Data Space mit seinen vier Elementen Data Hall, Data Room, Data Hub und Data Kitchen 700 Quadratmeter. Foto: Lucks

  • „Es war von Anfang an klar, dass wir ein innovatives, gastronomisches Konzept als Teil des neuen Data Space zusammen machen wollten“, sagt Cookie. Foto: Zumbansen

Mit einem neuen Standort namens Data Space in Berlin Mitte präsentiert sich das Walldorfer Softwareunternehmen SAP in der Bundeshauptstadt. SAP kombiniert in der Rosenthalerstraße 38, nahe den Hackeschen Höfen, im Erdgeschoss einen mietbaren Veranstaltungsbereich „Data Hall“, einen interaktiven „Data Room“ und das Restaurant „Data Kitchen“.

  • Die „Data Hall“ bietet Platz für rund 100 Gäste. Zielgruppe sind Unternehmen, Regierungsvertreter, Start-ups, Universitäten, Medien und Künstler, die Themen rund um die digitale Transformation inszenieren wollen.
  • Der „Data Room“, ein digitaler Kreativ-Raum mit interaktiven Oberflächen, soll Besucher inspirieren und spielerisch zum Ausprobieren neuer Technologien animieren.
  • Die „Data Kitchen“ ist ein öffentliches Restaurant. Als Betreiber konnte SAP den bekannten Berliner Gastronomen Heinz Gindullis, genannt Cookie, gewinnen. Berlins erstes Digital-Restaurant ist seit Anfang November im Testbetrieb.

Schon vor dem Restaurantbesuch können Gäste Speisen und Getränke über die Website www.datakitchen.berlin/de bestellen und bezahlen. Eine entsprechende App soll in Kürze folgen. Die Köche bereiten die Bestellung pünktlich zur gewünschten Uhrzeit frisch zu. Der Gast holt beim Eintreffen sein Essen mit dem Smartphone aus einem digitalisierten Automaten, der sogenannten „Food Wall“. Bei Ankunft öffnet der Gast mit seinem Smartphone in der Food Wall eine Box, deren Monitor seinen Namen trägt.

„Data Kitchen ist aus unserer Sicht eine Innovation, die perfekt in unsere Zeit passt. Indem der Gast Speisen und Getränke per App bestellt, kann er selbst – aus seinem Büro, von unterwegs oder direkt vor Ort – bestimmen, wann er essen möchte“, erklärt Heinz Gindullis. „Die Verbindung aus Technik und hochwertigem Essen, das ist neu. Data Kitchen schenkt den Gästen Zeit für sich.“

Im ersten Stock befindet sich außerdem der „Data Hub“, Sitz des neuen SAP IoT Accelerator Programms. Dieses neue Co-Innovationsprogramm richtet sich an B2B-Start-ups, die sich mit dem Internet der Dinge beschäftigen. Neben umfassendem Mentoring stellt SAP dort Arbeitsplätze zur Verfügung und eröffnet Zugang zum SAP-Ökosystem. 

„Wir wollen die Attraktivität Berlins nutzen, um SAP mit dem Data Space erlebbar zu machen. Außerdem soll ein Ort entstehen, wo ein lebhafter Austausch rund um die Digitalisierung stattfindet und so neue Synergien entstehen“, sagt Stefan Ries, Personalvorstand der SAP.

Insgesamt umfasst der Data Space mit seinen vier Elementen Data Hall, Data Room, Data Hub und Data Kitchen 700 Quadratmeter. Erst im April hatte SAP ein neues Büro in der Münzstraße eröffnet. Damit hat SAP nun drei Präsenzen allein in Berlin-Mitte, außerdem zwei große Standorte in Potsdam sowie ein Büro in Berlin-Schönefeld. Insgesamt arbeiten in Berlin rund 1.000 SAP-Mitarbeiter.
 
Die Data Kitchen ist mit 50 Sitzplätzen täglich von 9-17h geöffnet. Von 9–17 Uhr gibt es Frühstück, ab 11.30h Mittagessen. Mittagsgerichte kosten zwischen 8 und 16 Euro.

Bildquelle: Marcus Zumbansen und Stefan Lucks

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