Mobile Sicherheit für Unternehmen

Daten-Container für das Smartphone

Die sichere und einfache Verwaltung von vertraulichen Daten auf dem Smartphone oder Tablet ermöglicht die App SecurePIM.

Digitale Ordner

Mit der App lassen sich vertrauliche Daten in geschützen Bereichen "Containern" ablegen.

In einer besonders gehärteten Version unter iOS samt Smartcard wurde die Lösung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die Stufe „National VS – Nur für den Dienstgebrauch“ zugelassen. Damit können Beamte und Politiker nun auch Apple iPhone und iPad nutzen. In einem abgetrennten Bereich („Container“) werden vertrauliche Informationen sicher verwaltet und können verschlüsselt ausgetauscht werden. Auf der Security-Engine lassen sich weitere Lösungen aufbauen – davon wird Virtual Solution im Umfeld der kommenden Münchner Sicherheitskonferenz berichten.

Geschäftsdaten auf mobilen Geräten gesichert

Die App ermöglicht eine saubere Trennung von persönlichen und geschäftlichen Daten. Innerhalb des verschlüsselten Bereichs stehen zahlreiche Business-Funktionen, wie E-Mails, Kontakte, Dokumente, Kalender oder Notizen, zur Verfügung. Im Unternehmen oder der Organisation kann die Lösung sowohl über das Mobile-Application-Management-Portal (MAM), als auch über ein Mobile-Device-Management-System (MDM) verwaltet werden. Für die Konfiguration der Sicherheitsrichtlinien ist die IT-Abteilung zuständig, der Nutzer kann lediglich die vom Unternehmen freigegebenen Einstellungen ändern. Dabei bleiben die Daten immer in der Hoheit des Unternehmens oder der Behörde und werden nicht über Drittserver oder gar Offshore umgeleitet.

Neben der Verschlüsselung direkt auf dem Endgerät kann optional eine Smartcard eingesetzt werden. Diese bietet ein zusätzliches Maß an Sicherheit, da sie ein in sich geschlossenes Sicherheitssystem darstellt – alle privaten Schlüssel und Zertifikate werden ebenfalls physisch auf dieser Karte gespeichert.

 

Nicht nur Angestellte setzen immer häufiger auf mobile Geräte, Politiker und hohe Beamte gehören ebenfalls zur typischen Nutzergruppe. In einem gemeinsamen Projekt mit Vertriebspartner Computacenter wurde die App für iOS-Endgeräte wie iPhone und iPad speziell für Behörden entwickelt. Die gehärtete Version ist, unter obligatorischem Einsatz einer Smartcard, bisher die einzige vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugelassene iOS-Lösung. Mitarbeiter in Regierungen oder Organisationen können demnach auch eingestufte Informationen des Geheimhaltungsgrades „National VS – Nur für den Dienstgebrauch“ auf ihrem iPhone oder iPad verarbeiten und übertragen.

Auch auf Bundesebene ist geplant, die App einzusetzen: die Ministerien für Verkehr und Infrastruktur, Arbeit und Soziales sowie Bildung und Forschung wollen die vom BSI zugelassene Variante in einem Pilotprojekt testen. Insbesondere mit Blick auf das Thema Spionage bietet die App einen Vorteil: Dank der zusätzlichen Absicherung durch eine Smartcard können sicherheitsrelevante Daten und Prozesse vom amerikanischen Betriebssystem durch die Intelligenz auf der deutschen Smartcard auch sauber vom iOS abgekapselt werden.


BIldquelle: Thinkstock/ iStock

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