Top-10 der Viren-VIPs 2015

Der gefährlichste Promi im Internet

Eine Studie von Intel Security widmet sich dem Phänomen, dass unbedarfte Nutzer bei Online-Suchen nach berühmten Stars und Sternchen oft auf Viren-verseuchten Websites, Bildern und Videos landen. Stars wie Till Schweiger, Sarah Connor, Helene Fischer und Elyas M’Barek gehören zu den gefährlichsten deutschen Promis des letzten Jahres.

Matthias Schweighöfer löst Sängerin Sarah Connor als gefährlichster deutscher Promi im Internet ab: Wer im Internet nach Infos über den deutschen Schauspieler sucht, landet mit einer Wahrscheinlichkeit von über zwölf Prozent auf einer Website, die das eigene Gerät mit Viren oder Trojanern infiziert.

Damit ist Matthias Schweighöfer nach einer Untersuchung der Sicherheitsspezialisten von Intel Security der gefährlichste deutsche VIP des Jahres 2015. Knapp dahinter folgt mit Till Schweiger ein weiterer bekannter deutscher Schauspieler und Regisseur: über elf Prozent der Online-Suchen nach seinem Namen können für Internetnutzer gefährlich enden.

Auch wenn Sarah Connor die Liste nicht mehr anführt, bleiben auch Suchen nach ihr mit über zehn Prozent weiterhin ein Risiko. Claudia Schiffer, Elyas M’Barek, Boris Becker, Helene Fischer, Stefan Raab und Heidi Klum befinden sich ebenfalls unter den Top 10. Die Studie wurde mit Hilfe des Tools „McAfee SiteAdvisor" durchgeführt.

Nutzer auf der Suche nach illegalen Download-Möglichkeiten?

Hacker nutzen besonders die Popularität von Schauspielern und Sängern aus, um Internetnutzer auf präparierte Seiten zu locken. Sie nutzen damit auch vor allem das Interesse an Filmen, TV-Serien oder Musikalben aus. Die Anwesenheit von vielen Schauspielern und Sängern in den Top 10 der Liste zeigt auch, dass wohl gerade viele Internetnutzer auf der Suche nach illegalen Download-Möglichkeiten auf den gefährlichen Seiten landen.


Top-10 der gefährlichsten VIPs im Jahr 2015

  1. Matthias Schweighöfer
  2. Till Schweiger
  3. Sarah Connor
  4. Claudia Schiffer
  5. Elyas M’Barek
  6. Boris Becker
  7. Helene Fischer
  8. Barbara Schöneberger
  9. Stefan Raab
  10. Heidi Klum

 

„In unserer schnelllebigen Zeit klicken viele User während der Internetsuche auf verschiedene Links ohne dabei an mögliche Risiken zu denken“, so Andreas Volkert, IT-Sicherheitsexperte bei Intel Security. „Cyber-Kriminelle machen sich diesen Umstand zunutze, um gezielt private Daten bis hin zu Kreditkarteninformationen zu stehlen. Besonders Suchen nach Prominenten in Verbindung mit Wörtern wie „Bild“, „Video“, „download“ oder „torrent“ sind dabei besonders gefährlich. Internetnutzer sollten sich daher immer vergewissern, auf sicheren und legalen Seiten zu surfen.“

 

So schützen sich Fans:

  • Misstrauisch sein: Hacker wollen Nutzer dazu verführen, getarnte Schadprogramme auf den Rechner zu laden. Downloads sollten Nutzer deshalb nur von ihnen bekannten, vertrauenswürdigen Seiten zulassen. „Kostenloser Download“ ist besonders beliebt unter den gefährlichsten Suchkombinationen.
  • VIP-Mail: Promis werden von Hackern auch gerne für Phishing-Angriffe verwendet. E-Mails mit Hinweisen auf exklusive Stories, Bilder, Videos – die oft auch einen Login oder persönliche Daten abfragen – sind fast alle gefälscht.
  • Gefahren-Scout nutzen: Software wie „McAfee SiteAdvisor" untersucht Webseiten auf Spyware, Spam sowie Online-Betrug und warnt auch Fans von Promis vor dem Klick auf verseuchte Seite, Bilder oder Videos.
  • Software-Schutz installieren: Schutz vor Schadprogrammen bieten diverse, auch kostenfreie Sicherheitslösungen. Mehr dazu in unserer Sicherheitsrubrik.

Methodik der Umfrage

Die Studie wurde mit McAfee SiteAdvisor Site Rankings durchgeführt, um festzustellen, welche Seiten bei der Online-Suche nach Prominenten ein Risiko darstellen und anschließend ein Durchschnittswert berechnet. Die Technologie testet und bewertet fast jede Internetseite und benutzt die Farben Rot, Gelb und Grün, um das Risikolevel zu verdeutlichen. Die Bewertung wird durch eine patentierte Technologie durchgeführt und funktioniert mit Internet Explorer, Chrome, Safari und Firefox.

Bildquelle: Thinkstock /  Getty / Sean Gallup

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