News der Woche

Der gläserne Tourist

Die Randnotizen der Woche im Überblick: Neue Regeln für US-Einreise, clevere Smartphone-Kameratechnik, N26 auf Expansionskurs und mehr.

Nahaufnahme eines Visums

Social-Media-Aktivitäten können sich zukünftig auf Anträge für ein US-Visum auswirken.

US-Visum erfordert Offenlegung der Social-Media-Aktivitäten

Wie die Washington Post berichtet, müssen US-Reisende, die ein Visum benötigen, in Zukunft mit verschärften Kontrollen rechnen. Dazu gehört auch die Angabe sämtlicher Social-Media-Profile. Die Änderung soll ein Volumen von 15 Millionen Antragsstellern pro Jahr betreffen. Deutsche Touristen können nach wie vor über das ESTA-Programm einreisen – Angaben zu sozialen Netzwerken sind hier optional.

Xiaomi verbaut Selfie-Kamera unter Display

Der Umgang mit den Selfie-Kameras neuer Smartphones wird immer kreativer. Nach Notch-, Punch-Hole- und Pop-Up-Lösungen verschwindet die Kamera jetzt einfach unter dem Display. So stellt es sich zumindest der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi vor, der eine entsprechende Technik per Video demonstriert. Einem geleakten Patent-Dokument zufolge sollen dafür zwei Display-Panele hintereinander verbaut werden, zwischen denen die Kamera platziert ist.  

N26 expandiert in die Schweiz

Die Berliner Online-Bank N26 soll ihr Geschäft laut einem Bericht der Zürcher Zeitung noch in diesem Jahr auf den Schweizer Raum ausweiten. Das populäre Fintech-Start-up ist bereits in 24 europäischen Ländern vertreten, stand zuletzt aber vor allem aufgrund von Mängeln im Kundenservice in der öffentlichen Kritik.

Twitter übernimmt KI-Start-up Fabula

Der Kurznachrichtendienst will mit der Akquise seine Kompetenzen in der Machine-Learning-Disziplin ausbauen, heißt es in einer Mitteilung. Das junge Unternehmen aus London ist darauf spezialisiert, Netzwerkmanipulationen aufzudecken. Neben dem Zukauf hat der Konzern ein eigenes Forschungsteam abgestellt, dass den Einsatz der Technologie antreiben soll. Machine Learning spielt im Feed- und Empfehlungs-Algorithmus von Twitter eine zentrale Rolle.

Amazon zeigt Prime-Lieferdrohne

Die erste Paketzustellung per Drohne gelang Amazon schon vor drei Jahren. Im Rahmen seiner Hauskonferenz re:MARS in Las Vegas hat der Versandriese nun gezeigt, dass es nicht bei solchen demonstrativen Einzelfällen bleiben soll. Mit der neuen „Prime Air”-Drohne sollen Kunden zukünftig innerhalb von 30 Minuten ihre Bestellung erhalten. Dafür könne das unbemannte Flugobjekt knapp 25 Kilometer pro Stunde zurücklegen und Pakete bis zu einem Gewicht von 2,26 Kilogramm transportieren.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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