Der Mann, der Neuropsychologie in Literatur verwandelte
Von: Ingo Steinhaus
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Zum Tod von Oliver Sacks gibt es eine Auswahl seiner Essays sowie andere Longreads über das Weitermachen.
Ohne Oliver Sacks würden wir heute eine viel ärmere, grauere Welt bewohnen. Wir müssten auf die Erkenntnis (oder vielmehr auf ihre Popularisierung) verzichten, dass die Welt, die wir sehen, von unserem Gehirn aus kleinen Fetzen von Sinneseindrücken zusammengesetzt wird. Das Fremde und Unbekannte ist in unserem Kopf und es kommt zum Vorschein, wenn das Gehirn verletzt ist. Da war der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte und der Anthropologe auf dem Mars, die Musik, die den Abgrund des Gedächtnisverlustes überwinden konnte und das unstillbare Verlangen nach Essen und Sex. Und das Glück, das irgendwann endet.
Doch Sacks war nicht besonders sentimental. Er würde erwarten, dass wir einfach weitermachen. Also: Die Archäologie macht weiter und entdeckt interessante Details zur Wirtschaftsgeschichte der Bronzezeit.
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