Linksrheinischer Business-Standort

Der Seestern in Düsseldorf

Der „Seestern“ ist ein großer Bürostandort im Düsseldorfer Stadtteil Lörick an der Grenze zum Stadtteil Niederkassel mit über 30 Immobilien und 520.000 m2 Bruttogeschossfläche. Seinen Namen verdankt das 40 Hektar große Areal dem seesternförmigen Verlauf der sich kreuzenden Verkehrsadern und der danach benannten Straße „Am Seestern“. Rund um die Vodafone Firmenzentrale in entstand hier auch der Vodafone-Campus.

Bereits 1961 wurde am Seestern ein erstes Verwaltungsgebäude von Horten errichtet, ab 1970 folgten weitere Gebäude. 2010 gründete sich die Standortinitiative Seestern Düsseldorf. Der Standort besitzt eine gute Verkehrsanbindung zu Messe und Flughafen und will keine isolierte Bürostadt sein. Aufenthalts- und Arbeitsqualität werden daher durch Gastronomie- und Shoppingangebote sowie Freizeitmöglichkeiten erhöht. Knapp 15.000 Beschäftigte arbeiten hier, viele in der ITK-Branche – Vodafone, Avaya, Ericsson, Versatel, Toshiba, japanische Unternehmen wie NEC, Hitachi, Mitsubishi Pharma und die Nippon Steel Corporation, vermehrt auch chinesische Unternehmen wie Huawei und ZTE. 

Vodafone Campus


Vodafone Deutschland ist mit 11.000 Mitarbeitern und 9,6 Mrd. Euro Umsatz einer der größten Telekommunikationsanbieter in Europa. Rund um die Firmenzentrale in Düsseldorf entstand der Vodafone-Campus. Sie wurde auf dem ehemaligen Gelände der Gatzweiler-Brauerei im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt innerhalb von 26 Monaten errichtet. Mit seinem 75 Meter und 19 Stockwerke hohen „Tower“ und den drei darum herum liegenden Gebäuderiegeln bildet es ein Firmenareal, auf dem rund 5.000 Mitarbeiter tätig sind.

Für diese gibt es viele Serviceangebote: vom Fitness-Studio und zwei Kindertagesstätten über ein Gesundheitszentrum, einen Friseur­salon und Reinigungsservice bis hin zum Betriebsrestaurant, das übrigens von jedermann besucht werden kann. Eine Besonderheit ist die Art des Arbeitens. Vodafone spricht vom „Arbeitsplatz der Zukunft“: Alle Mitarbeiter arbeiten im sogenannten „open space“ – also im Großraumbüro. Sie suchen sich morgens innerhalb einer Abteilung einen Schreibtisch, an dem sie arbeiten möchten, und müssen nur ihr Notebook anschließen. Es sei auch ausdrücklich gewünscht, dass an unterschiedlichen Arbeitsplätzen gearbeitet wird. Das kann eine Parkbank im Innenhof sein, die Kaffeeküche oder aber auch der Schreibtisch zuhause. Dank der sogenannten „Home-Office-Regelung“ können Mitarbeiter bis zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit zuhause oder an einem anderen Ort leisten – sofern sie das möchten. „Der Campus ist mehr als ein neues Bürogebäude. Er steht für einen Kulturwandel im Unternehmen“, so Dr. Ute Brambrink, Pressesprecherin bei Vodafone. 

K-LAN „Das Knowledge Netzwerk“


„Das Knowledge Netzwerk“ liegt in Reichweite des Seesterns und bietet sowohl Coworking-Plätze als auch Räume für Unternehmen an. „Hier an der Schiessstraße haben wir zum einen die Nähe zu großen Telcos wie Vodafone oder Eplus. Zum anderen gibt es ein gutes Umfeld mit Einkaufsmöglichkeiten, einem Sportzentrum und Restaurants. Und wir sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar“, zählt Dr. Ralf Lauterbach, Geschäftsführer der Appseleration GmbH auf. „Im K-LAN schaffen wir Synergien mit anderen Unternehmen aus der Branche. Wir bieten Entwicklungsmöglichkeiten für Start-ups durch genug Bürofläche und haben die Möglichkeit, jederzeit im Coworking-Space im Erdgeschoss Räume oder Arbeitsplätze zu mieten.“ Mit 1stMover hat sich hier auch ein junges Inkubator-Projekt angesiedelt, das sich auf den Aufbau von Start-ups im Bereich mobiles Internet spezialisieren will.

www.seestern-duesseldorf.de
www.vodafone-campus.de
www.1stmover.org
www.k-lan.org

Bildquelle: doppel.design Düsseldorf

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