Dagobert Duck entthront

Die erste Billion ist die schwerste

Das erste Fantastilliarden-Unternehmen ist da: Apple hat jetzt Eintausend Milliarden US-Dollar Börsenwert.

Geldsäcke mit Dollarzeichen

Die erste Billion

Apple hat es geschafft und den Industriemagnaten, Schatzsucher und Fantastilliardär Dagobert Duck eingeholt. Das Unternehmen aus Cupertino in Kalifornien wird seit kurzem mit einer Billion Dollar bewertet. Noch nie ist ein Unternehmen an der Börse so hoch gehandelt worden. Diese Entwicklung hätte vor gut 20 oder 30 Jahren niemand vorhersehen können, denn Apple war eigentlich immer eine Außenseiterfirma, die wohl gestaltete Objekte für Design-Aficionados herstellte. Diese Strategie hat sich allerdings gelohnt. Als Steve Jobs wegen zu geringer Rücksicht auf den Cashflow aus seinem eigenen Unternehmen geflogen ist, ging es Apple eher schlechter. Die Konsequenz: Der Aufsichtsrat musste den Ex-CEO als Messias zurückrufen. Der Rest ist Geschichte, die von einigen englischsprachigen Techmedien aufbereitet wird:  

  • Wer sich für die wichtigsten Gründe für den Erfolg von Apple interessiert findet bei Techpinions eine Analyse, die noch einmal auflistet, was Apple alles anderes gemacht hat als Unternehmen, die heute niemand mehr kennt.
  • Apple-Augur Jean-Louis Gassée vergleicht das Unternehmen seinen Konkurrenten aus dem Silicon Valley und kommt zu dem Schluss, dass der Erfolg nicht so ganz erklärlich ist - es fehle die passende Theorie.

  • Aber ein bisschen Gier war auch dabei, meint TechCrunch und stellt weniger benutzerorientierte Seiten der Apple-Produkte noch einmal im Überblick vor - zum Beispiel regelmäßige, umsatzsteigernde Wechsel von Peripherie-Schnittstellen.
  • Auch Quartz bemüht sich, Apple aus dem Fantastilliarden-Himmel zu holen und verweist auf weniger schöne Seiten der Erfolgsstory wie stagnierende Löhne und sehr, sehr, sehr geringe Steuern.
  • Auch Fast Company erzählt die Geschichte von Apple, weist aber daraufhin, dass das Unternehmen in den 1990ern beinahe pleite gegangen wäre.
  • Wired beschäftigt sich mit der Zukunft von Apple und weist darauf hin, dass auch Unternehmen einen Lebenszyklus haben: „Apple ist das erste Billionen-Dollar-Unternehmen der USA, aber es wird fast mit Sicherheit nicht die zweite Billion schaffen.“ 

Bildquelle: Thinkstock

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