Longreads für das Wochenende

Die gescheiterte Idee vom Desktop-3D-Druck

Außerdem: Ein Startup rettet den Kolbenmotor ohne Elon Musk und weitere Geschichten aus der Welt der Technik.

Wir benutzen unglaublich viele Maschinen, müssen aber trotzdem noch arbeiten. Der MIT-Ökonom David Autor erläutert in einem TEDx-Vortrag, warum trotz einiger Jahrzehnte der Automatisierung der totale Jobverlust ausgeblieben ist. Nach seiner Ansicht ersetzen Maschinen nicht unbedingt Menschen am Arbeitsplatz, sondern ergänzen sie lediglich.

Skeptiker finden, dass dieser Zusammenhang nicht notwendigerweise in der Zukunft gelten muss. Denn diverse KI-Forscher und -Entwickler arbeiten daran, Maschinen zu bauen, die wie Menschen lernen und denken können. Ein Blogpost und der darin besprochene wissenschaftliche Artikel erklären, wie dieses Ziel erreicht werden soll.

Dieselben Skeptiker finden häufig, dass in der KI-Zukunft für den Menschen eigentlich nur noch die Rolle als Konsument bleibt. Doch wie ist diese Rolle eigentlich entstanden? fragt ein Essay im Atlantic.

Neben dem Konsumieren gibt es natürlich die Möglichkeit kreativ zu arbeiten, etwa im Irgendwas-mit-Medien-Sektor oder als Musiker. In einem ersten und einem zweiten Ratgebertext erklärt einer, der es wissen muss, wie man einen Job in der Musikbranche bekommt. Tipp: Vergesst die Sache mit dem Geld.

Ein weiterer dieser komischen, vermutlich prekären Jobs, die es auch erst seit ein paar Jahren gibt: Laubbläser in öffentlichen Parks. Dabei handelt es sich bei den genutzten Geräten nicht nur in Sachen Lärm um Maschinen Straight outta Hell.

Eine andere Höllenmaschine findet sich auch heute noch in den meisten Autos, der klassische Hubkolbenmotor. Die Hersteller kämpfen zur Zeit hart gegen die Tatsache, dass sich dieses technische Prinzip kaum noch verbessern lässt. Dabei könnte das etwa 70 Jahre alte Konzept des Gegenkolbenmotors eine deutlich höhere Effizienz bringen. Und wer arbeitet daran? Genau: Ein kalifornisches Startup.

Allerdings wird nicht jede hippe Idee eines Startups zum Einhorn-Erfolg. Ein gutes Beispiel aus jüngster Zeit sind Desktop-3D-Drucker. Wenn die Visionen von Herstellern wie MakerBot verwirklicht worden wären, stünde heute in jedem zweiten Haushalt so ein Ding irgendwo in der Ecke. Warum das nicht so gekommen ist, schildert eine Geschichte des Herstellers.

In diesem Jahr ist die allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein 100 Jahre alt geworden. Sie setzte den Schlusspunkt seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Grundfragen des Universums, die Einstein in der Anfangszeit im Dialog mit einem Studienkollegen entwickelt hat.

Eine zentrale Entdeckung aus dieser oft als heroisch bezeichneten Zeit der Physik ist die Tatsache, dass die Lichtgeschwindigkeit gleichzeitig eine wichtige Grenze in unserem Universum ist. Warum das so ist, erklärt der Caltech-Physiker Sean Carroll. Vereinfacht ausgedrückt: Wenn beliebig hohe Geschwindigkeiten möglich wären, würde unser Universum nicht funktionieren.

Bildquelle: Thinkstock

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