IT im Gesundheitswesen

Die nächste große Hürde?

David Friend, CEO und Mitbegründer von Wasabi Technologies, spricht über die Notwendigkeit eines an die Bedürfnisse des Gesundheitswesens angepassten Cloud-Speichers.

David Friend, Wasabi Technologies

„Die Gesundheitsbranche produziert täglich eine riesige Menge an Daten – insgesamt 30 Prozent aller elektronischer Informationen weltweit, informiert David Friend.

Die Gesundheitsbranche produziert täglich eine riesige Menge an Daten – insgesamt 30 Prozent aller elektronischer Informationen weltweit. Von digitalen Gesundheitsakten bis hin zu medizinischen Bildern, alles trägt zu dieser Datenflut bei – ein Volumen, das mit der zunehmenden Beliebtheit von Telemedizin und anderen sich entwickelnden Technologien in der Branche stetig wächst.

Es lässt sich nicht bestreiten, dass sich immer weiter entwickelnde Innovationen wie elektronische Krankenakten die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen erheblich erleichtert. Wie so oft hat aber auch diese Medaille zwei Seiten: das dadurch resultierende rasante Datenwachstum ist kaum zu bewältigen. Medizinische Bildgebungssysteme, genomische Sequenzer und intelligente medizinische Geräte erzeugen eine ständig wachsende Datenmenge und -geschwindigkeit, die alles in den Schatten stellt, was wir bisher als „normale“ Datenwachstumstrends betrachtet haben. Somit bekommt „Big Data“ eine völlig neue Bedeutung.

Wie die „Bottomless Cloud“ helfen kann

Eine herkömmliche Datenspeicherung in der Cloud klingt nach der naheliegenden Lösung. Doch diese sind für Organisationen im Gesundheitswesen, die bereits mit einer Vielzahl anderer Ausgaben konfrontiert sind, weniger eine Entlastung, sondern vor allem mit neuen Problemen wie starren Speicherkapazitäten, Anbieterbindung und hohen Servicegebühren für den Aus- und Eingang verbunden. In der Gesundheitsbranche ist es unabkömmlich, Daten auch über lange Zeiträume zu speichern, Kapazitätsbeschränkungen sind somit keine Option. Die „bodenlose Cloud-Evolution“ bietet Branchen wie dem Gesundheitswesen Cloud-Lösungen, die flexibler und berechenbarer sind und so niedrigere Speicherpreise bieten. IT-Teams haben so einen geringeren Kostenaufwand, wenn sie große Datenmengen speichern oder sichern müssen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 03-04/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Cyberangriffe werden immer allgegenwärtiger – auch vor Krankenhäusern machen die Täter nicht Halt. Diesen gilt es bestmöglich entgegenzuwirken, da Systemausfälle lebensbedrohlich sein können. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass Unternehmen im Gesundheitswesen in der Lage sind, den Betrieb trotz eines Angriffs mit geringer oder keiner Ausfallzeit wieder aufzunehmen. Um sich auf solche Szenarien vorzubereiten, können Krankenhäuser mit einer flexiblen Cloud-Lösung Brandschutzübungen durchführen und ihre Wiederherstellungsstrategie proaktiv testen, um etwaige Schwachstellen zu erkennen und zu beheben. Die Vorteile der unveränderlichen Speicherung – bei der niemand die Daten für einen bestimmten Zeitraum ändern kann, nicht einmal ein Administrator – bieten eine zusätzliche Ebene des Datenschutzes. Insgesamt wird also deutlich, dass die Gesundheitsbranche einen besonderen Anspruch auf eine angepasste Speicherlösung hat – nicht zuletzt, weil es um Menschenleben geht. Mit der bottomless Cloud bietet sich eine kostengünstige Möglichkeit, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

Bildquelle: Wasabi Technologies

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