MobileIron

Die Personal Cloud ins Business integrieren

In vielen Unternehmen ist die Büchse der Pandora weit offen: Mitarbeiter nutzen private Mobilgeräte und Apps, Verbot hin oder her. Doch zum Beispiel Speicherdienste lassen sich gut in die eigene IT integrieren.

BYOD (Bring Your Own Device) kommt in der Vorstellung von IT-Spezialisten kurz vor der Zombie-Apokalypse, ist aber Realität. Nach einer aktuellen Studie von Gartner geben gut 40 Prozent der Befragten an, für ihre Aufgaben im Job auch ihre Privatgeräte zu benutzen.

Doch das heißt nicht, dass plötzlich enorm viele Unternehmen BYOD-Programme aufgelegt haben. Fast jeder zweite Angestellte nutzt die Privatgeräte heimlich. Der Grund liegt natürlich im Komfort der Produktivität-Tools, die es für Mobilgeräte gibt. Ein gutes Beispiel ist Dropbox, das oft einfacher als die Angebote der IT-Organisationen ist.

Für den CIO ist die Situation ziemlich unbefriedigend, denn Verbote und Kontrollen werden nur wenig bewirken. Es gibt allerdings drei unterschiedliche Wege, mit dieser Situation umzugehen.

Business-Dienste einsetzen

Der erste und einfachste Weg ist der Einsatz der entsprechenden Business-Varianten von Dropbox, Box, Google Drive oder OneDrive. Hier gibt es allerdings zwei Schwierigkeiten zu bewältigen. Zum einen sind die Speicherdienste im Einzelfall Bestandteil eines umfassenden Office-Produkts, dessen Einsatz natürlich auch in die IT-Infrastruktur integriert werden muss. Zum anderen gibt es das weiter bestehende Problem der Datensicherheit, trotz der von den Anbietern benutzten Verschlüsselungsroutinen.

Der zweite und schon nicht mehr ganz so einfache Weg ist der Einsatz von speziellen Tools zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Online-Festplatten. Bekanntester Vertreter dieser Apps ist BoxCryptor, ein deutsches Produkt mit Routinen für Dropbox und alle anderen Speicherservices. Auch in diesem Fall ist eine spezielle Unternehmenslizenz sinnvoll, die alle Anforderungen von Enterprise-IT erfüllt.

Beide Maßnahmen haben noch einen organisatorischen Nachteil, denn die Mitarbeiter müssen natürlich nicht nur dazu verpflichtet werden, die Business-App zu nutzen sondern auch dazu, die private Variante nicht parallel dazu einzusetzen. Außerdem muss in jedem Fall ein BYOD- Programm aufgelegt werden, anders ist der Einsatz der Business-Apps gar nicht zu leisten.

Personal Cloud einsetzen und absichern

Doch es gibt noch einen dritten Weg, zumindest für Nutzer der Anwendungssuite für EMM (Enterprise Mobility Management) von Mobile Iron. Die neue Version von Docs@Work (für die sichere Verwaltung von Inhalten) erweitert den Zugriff auf beliebte Cloud-basierte Repositories wie Box, Dropbox, Microsoft Office 365 (SharePoint Online) und Microsoft OneDrive Pro.

Die App ist für iPad, iPhone sowie für Android basierte Tablets und Smartphones erhältlich. Sie bietet eine einheitliche mobile Benutzeroberfläche für den Zugriff auf die Speicherdienste und verschlüsselt alle Dokumente vor dem Speichern in der Cloud. Zudem ist es möglich, nicht nur einen Einheitsdienst anzubieten, sondern den Anwendern die Auswahl des von ihnen gewünschten Dienstes zu ermöglichen.

Die Lösung von MobileIron ist ideal für alle Unternehmen, die den wilden Zugriff auf Apps für Privatanwender in richtige Bahnen lenken wollen. Es ist für IT-Organisationen praktisch unmöglich, den Einsatz von Consumer-Apps zu unterbinden. Viel leichter ist es, diese Apps selbst anzubieten und dabei abzusichern.

Bildquelle:Aka / pixelio.de

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