Hybrid-Work-Tools

Die populärsten Apps für hybrides Arbeiten

Ohne die digitalen Helferlein wäre hybrides Arbeiten schlicht undenkbar. Der neunte „Businesses at Work“-Report des Identitätsanbieters Okta hat herausgefunden, mit welchen Apps sich Beschäftigte in hybriden Arbeitsumfeldern am liebsten organisieren.

Handy auf Tastatur

Im Report „Businesses at Work“ wurden Ende des Jahres 2022 weltweit rund 17.000 Kundendaten anonymisiert ausgewertet.

Um im Homeoffice eine große Aufgabenvielfalt möglichst effizient bewältigen zu können, greifen Beschäftigte je nach Tätigkeitsspektrum auf ganz unterschiedliche Applikationen zu. Dennoch gibt es berufsbildunabhängig Schwerpunkte bei der App-Nutzung, die das Selbstmanagement für alle erheblich erleichtern und für eine schnelle Abwicklung sorgen. Okta hat in seinem Report Ende 2022 dazu weltweit rund 17.000 Kundendaten anonymisiert ausgewertet. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Nutzungsfrequenz pro Unternehmen sowie dem Anstieg der Unique User.

Hoch im Kurs

Unternehmens- und nutzerübergreifend stehen aktuell besonders Apps aus den Bereichen „Produktivität“, „Security“ und „Mitarbeiter-Empowerment“ hoch im Kurs. Interessant ist auch die Erkenntnis, dass die Anzahl der Apps, die durchschnittlich unternehmensweit im     Einsatz sind, von 89 im Betrachtungszeitraum 2021 auf 65 zwölf Monate später gefallen ist. Ein möglicher Grund dafür könnte die leichte Bedienbarkeit und User Experience sein, die die Nutzungsfrequenz steigen lässt.

Produktivität aus der Cloud

Der Blick auf die Best-of-Breed-Apps zeigt ein heterogenes Bild. Einerseits setzen Unternehmen – mit mehr als 2.000 Mitarbeitern – auf bewährte Tools wie Zoom, Slack oder Box. Andererseits probieren sie neue, Cloud-basierte Plattformen aus – immer mit dem Ziel, Suites einzusetzen, die schnell und unkompliziert die Produktivität jedes Einzelnen verbessern können.

Zu den wichtigsten App-Anbietern gehören:
•    Microsoft 365
•    Amazon Web Services
•    Google Workspace
•    Salesforce
•    Zoom
•    Slack

Security und Zero Trust

Zero Trust, also die Annahme, dass jeder Zugriff bis zum Beweis des Gegenteils nicht vertrauenswürdig ist, ist inzwischen zum industrieübergreifenden Dogma geworden. Das ist eine unabdingbare Voraussetzung dafür, um situativ von unterschiedlichen Standorten und Devices auf das Unternehmensnetz mit entsprechender Berechtigung zugreifen zu können. Um Social Engineering oder Credential-Stuffing-Attacken bestmöglich entgegenzuwirken, setzen die Anwender im Schwerpunkt auf Multifaktorauthentifizierung, Biometrie oder Webauthn.

Dies ist ein Artikel aus unserer Online-Ausgabe 3-4/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo der Print-Ausgabe.

Zu den wichtigsten App-Anbietern gehören:
•    1Password
•    Lastpass
•    Zscaler
•    KnowBe4

Mitarbeiter-Empowerment und Planung

Neben Produktivität und Security legten die Unternehmen 2022 auch großen Wert darauf, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und motiviert bleiben. Sie haben erkannt, wie wichtig es ist, die Selbstorganisation ihrer Teams durch praktische Tools für besseres Zeit- und Planungs-Management zu unterstützen. Gleichzeitig soll die emotionale Verbundenheit zum Arbeitgeber gestärkt werden. Denn viele haben mit einer dauerhaften Mehrbelastung durch parallellaufende Projekte zu tun und setzen auf Entlastungshilfe durch die Firma.

Zu den wichtigsten App-Anbietern gehören:
•    Bamboo HR
•    Workday
•    Lattice
•    UKG
•    Culture Amp

Bildquelle: Pixabay

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