Longreads für das Wochenende

Die wahren Schurken im VW-Drama

Longreads ganz ohne Google und Apple, aber mit Fake-Usern, Fotoromanen und Goldräuschen? Auch das geht.

Hat schon mal bessere Zeiten gesehen: Volkswagen

  1. Der VW-Skandal beschäftigt natürlich auch die englischsprachigen Medien. CityLab (The Atlantic) dröselt die entlarvende Studie noch einmal genau auf. Der Scientific American analysiert die Folgen für die Umwelt. Der Economist erläutert die Konsequenzen für die Branche. Der New Yorker sieht die gesamte Diesel-Technologie geschädigt. Slate betont: Die wahren Schurken in diesem Drama sind die Unternehmenskultur von Volkswagen und die Dynastie dahinter.
  2. Das fahrerlose Auto wird hierzulande nicht recht ernst genommen - man will halt lieber selbst Gas geben, um die Ecken quietschen und nach Belieben überholen. Doch die Verkehrstoten sind für den Atlantic das beste Argument für die neue Technologie. Autos sind eben gigantische, ineffiziente Todesmaschinen, meint Buzzfeed.
  3. Die Digitalisierung schreitet fort, mit kleineren Kollateral-Ironien: Der Aufbau einer Personenmarke ist doch nicht so einfach, hat New Republic festgestellt. Instagram ist ein Fotoroman gewordenes Highschool-Movie, berichtet das New York Magazin. Und wenn Sie das hier lesen, könnten Sie laut Bloomberg ein Fake-User sein.
  4. Es gibt aber auch Gegentrends zur Rundum-Digitalisierung: Das Einweckglas ist zurück.
  5. Letzte Woche ging es ja schon einmal um die Gentrifizierung im Urban Sprawl von Kalifornien. Doch es geht noch schlimmer, meint das Smithsonian: Im Goldrausch von 1848 waren die Preise noch höher.
  6. Und zwei Blicke auf die Rückseite des Booms: Die Geldflut im Silicon Valley spült auch die Armen mit hoch? Bullshit, meint Dave Pell auf Medium. Und Vox erkennt den Grund, warum dem US-Kongress die Armen wurscht sind: Sie wählen nicht.
  7. Interessante Story I: Henry Blodget, der Business-Outsider vom Business Insider.
  8. Interessante Story II: Patty Smith takes Berlin.
  9. Interessante Story III: Ein Journalist auf dem Weg nach Damaskus.
  10. Und zum Schluss die Mutter aller Internetvideos

Bildquelle: Martin Jäger / pixelio.de

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