Machine Learning

Diese Startups verhindern Cyberangriffe mit KI

Eine ganze Reihe von Startups nutzt KI, um die Ereignisse in IT-Infrastrukturen zu überwachen. Doch das ist nicht alles, KI kann auch manuelle Identifizierungsverfahren ersetzen.

Cyberangriffe mit KI verhindern

Cyberangriffe mit KI verhindern

KI-Anwendungen sind besonders stark in der Erkennung und dem Vergleich von Mustern. Dabei wird in erster Linie auf Verhaltensanalyse gesetzt: Cyberangriffe verändern Parameter von Servern und sogar ganzen Rechenzentren. Menschlichen Analysten fällt das häufig erst nach langer Zeit auf. So haben Cyberkriminelle durchschnittlich 90 Tage Zugriff auf ihre Ziele, bevor sie entdeckt werden. KI in der Security verspricht, die Angreifer viel schneller zu entdecken.

Crowdstrike

https://www.crowdstrike.com/

Das Unternehmen wurde 2011 in Sunnyvale, Kalifornien gegründet und ist ein Vorreiter beim Endpunktschutz aus der Cloud und setzt unter anderem auf Machine Learning. Dafür werden KI-Lösungen eingesetzt, um die in einer IT-Infrastruktur entstehenden Daten zu analysieren. Die Lösung arbeitet dabei in Echtzeit und kann Angriffe innerhalb weniger Sekunden entdecken. Sie greift dabei auf Daten von Milliarden Ereignissen zurück, um schädliche Verhaltensmuster zu erkennen.

Cybereason

https://www.cybereason.com/

Bereits seit 2012 bietet das in Tel Aviv gegründete Unternehmen Lösungen für die Erkennung von Cyberangriffen auf IT-Endpunkte. Die Anwendung deckt mithilfe von künstlicher Intelligenz und Verhaltensdaten Anomalien und Gefahren in einer IT-Infrastruktur auf. Sie erkennt dadurch nicht nur die Muster von bekannten Drohungen, sondern erfasst solch falls basierte Techniken auch bisher unbekannte Bedrohungen. Dabei arbeitet die Lösung in Echtzeit verschafft den Sicherheitsabteilungen somit einen Vorsprung.

Enginsight

https://enginsight.com/

Dass 2016 in Jena gegründete Startup entwickelt und vertreibt eine innovative, autonom agierende SaaS-Lösung für mittelständische Unternehmen. Sie erkennt Abhängigkeiten zwischen IT-Ressourcen und zeigt Gefährdungen sowie Sicherheitslücken, aktuell stattfindende Angriffe und sicherheitsrelevante Events für Server, Clients, IoT und Webseiten. Dabei setzt es für das Monitoring wichtiger Kennwerte auf neuronale Netze. Sie sind in der Lage, Datenverläufe zu analysieren, zu verstehen und zu prognostizieren. Die Anomalie-Erkennung geschieht dabei vollautomatisch, so dass die Plattform für kleinere und mittelgroße Unternehmen geeignet ist.

PerimeterX

https://www.perimeterx.com/

Das Unternehmen wurde 2014 San Mateo, Kalifornien gegründet. Es bietet einen skalierbaren, verhaltensbasierten Bedrohungsschutz für Websites, die Cloud und mobile Lösungen. Durch die Analyse des Verhaltens von Menschen, Anwendungen und Netzwerken kann die Ki-Anwendung Angriffe automatisiert und in Echtzeit abfangen. Dabei werden vor allem die gefürchteten Bot-Attacken erkannt, die eine Website stundenlang unerreichbar machen können.

Unbotify

https://www.unbotify.com/

Das 2015 in Tel Aviv gegründete Startup hat sich die Unterscheidung zwischen echten und Fake-Nutzern auf die Fahnen geschrieben. Es kann mithilfe seiner KI-Lösung Betrugsaktivitäten von Bots aufdecken. Dies ist ein besonders großes Problem im Bereich der digitalen Werbung, da dort von Bots simulierte Nutzer hohe Schäden verursachen können.

Vectra Networks

https://www.vectra.ai/

Dass bei 2010 im Silicon Valley gegründete Unternehmen ist einer der Vorreiter bei der Angriffserkennung in Echtzeit mithilfe künstlicher Intelligenz. Die Lösung arbeitet einerseits mit Supervised Leanring, um anhand von Daten aus bekannten Security-Vorfällen Angreifer zu erkennen und andererseits mit Unsupervised Learning, um den Normalzustand einer kritischen IT-Infrastruktur kennen zu lernen. Dadurch ist die Angriffserkennung in Echtzeit möglich.

WebID Solutions

https://www.webid-ai.de/

Das 2012 in Berlin gegründete Unternehmen ist der Vorreiter bei Verfahren für die rechtssichere Online-Identifizierung von Personen, für Online-Vertragsabschlüsse und die Erhöhung der Sicherheit bei Online-Transaktionen. Als Weiterentwicklung und Ergänzung zu den bisherigen Services gibt es nun auch eine KI-basierte Identifizierungsroutine. Sie läuft vollautomatisch ab und basiert unter anderem auf dem Abgleich eines Ausweisdokuments mit einem aktuellen Portrait, etwa über die in einem Mobilgerät integrierte Frontkamera.

Bildquelle: Sitthiphong / Getty Images

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