Laut einer Umfrage wünschen sich 70 Prozent aller über 65-Jährigen einen Online-Zugang.
Viele Menschen sind abrupt von ihren Lebensgewohnheiten in eine neue und ungewohnte Situation versetzt worden. Dieses Gefühl kann sich noch für diejenigen verstärken, die bereits weit von Familie und Freunden entfernt sind oder sich vielleicht in einer betreuten Unterkunft oder sogar im Krankenhaus befinden. Internetzugang ist dabei ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität. Für Senioren gilt dies jedoch nur bedingt – denn weniger als 40 Prozent der deutschen Pflegeheime bieten ihren Bewohnern Wlan an. Für viele Betreiber von Pflegeeinrichtungen scheint das Thema „Digitalisierung“ zu komplex, es gibt hohes Verbesserungspotenzial. Daher gilt es zu erkennen, dass eine umfassende Digitalisierung den Bewohnern neuen Komfort bringt und gleichzeitig die Pflegekräfte davon profitieren.
Konnektivität ist mittlerweile eine Voraussetzung für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Pflegeheime und Krankenhäuser gehören zu den wichtigsten Nutznießern der Konnektivität. Die meisten Pflegeheime bieten jedoch noch kein Wlan an. Netzwerke von Einrichtungen, die über ein solches verfügen, sind oft nicht flächendeckend oder erreichen schnell ihre Leistungsgrenzen. Dabei wünschen sich laut einer Umfrage 70 Prozent aller über 65-Jährigen einen Online-Zugang, um weiterhin teilhaben zu können. Gerade im Hinblick auf das Frühjahr und ungewisse Kontaktregelungen könnten Einrichtungen den Senioren durch einen Ausbau des Netzwerkes sichere Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen. Zusätzlich kann sich der aktuelle Digitalisierungsstand auf die Nutzungsrate der Corona-Warn-App des Bundes auswirken – benötigt man doch ein Netzwerk für den Download und für die tägliche Aktualisierung.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Ein digitales Netzwerk bietet außerdem die Möglichkeit, durch stabile Konnektivität das Internet of Things (IoT) in den Einrichtungen zu etablieren. Durch die Einbindung von Sensoren kann so z.B. Alarm geschlagen werden, wenn ein Bewohner stürzt. Auch Betreiber profitieren durch ein flächendeckendes, effizientes Netzwerk in Pflegeheimen. Sowohl die Pflegedokumentation als auch die Administration können dadurch umfassend digitalisiert werden. So können Pflegekräfte beispielsweise ihre Notizen digital auf einem tragbaren Gerät eingeben. Die Informationen können effizient gespeichert und geteilt werden. Dieser Vorgang spart Zeit und entlastet das Personal, was sich positiv auf den Pflegestandard und die Bewohner auswirkt.
Viele Pflegeeinrichtungen sehen in der Implementierung eines digitalen Netzes eine große Herausforderung. Kooperationen mit erfahrenen IT-Partnern wie Commscope helfen hier: Dadurch wird flächendeckendes Wlan mit geringem Aufwand und vertretbaren Ausgaben realisierbar. Oftmals kann auf bereits bestehende Verkabelung aufgebaut werden. So können Einrichtungen in kurzer Zeit die gewünschte Konnektivität etablieren – ohne den Betriebsablauf zu unterbrechen. Ein weiterer Aspekt, den es zu bedenken gilt, ist die Sicherheit. Das Netzwerk für die Einrichtung und die Angestellten muss klar getrennt sein vom Netzwerk für Bewohner und Gäste. Auch hier unterstützen etablierte Partner. Durch die Kooperation mit IT-Experten verschaffen Pflegeheimen ihren Bewohnern ein neues Level an Komfort und Lebensqualität. Gleichzeitig gestalten sie einen effizienten Arbeitsalltag. So sind Einrichtungen für die Herausforderungen, die die Zukunft bringt, gewappnet.
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