Koelnmesse gegen KDME

Dmexco-Rechtsstreit beigelegt

Die juristische Schlagabtausch zwischen der Koelnmesse und den ehemaligen Dmexco-Machern scheint ein Ende zu haben. Die Parteien sollen sich außergerichtlich geeinigt haben.

Eingang Ost der Koelnmesse

Den ehemaligen Dmexco-Machern wurde nach dem Engagement bei der Schweizer Digitalmesse D-Pulse im vergangenen Jahr fristlos gekündigt.

Die Koelnmesse, vertreten durch die Geschäftsführer Gerald Böse und Herbert Marner, und die Firma KDME, vertreten durch Christian Muche und Frank Schneider, sollen ihren Streit wegen der vor rund einem Jahr erfolgten Beendigung ihrer Beratungstätigkeit für die Dmexco einvernehmlich beigelegt haben.

Das geht aus einer Pressemitteilung der Messe hervor. Die Koelnmesse, KDME, Muche und Schneider hätten demnach am 27. November 2018 einen Vergleich geschlossen. Über den Inhalt hätte man Stillschweigen vereinbart. Alle Beteiligten würden begrüßen, dass die Zeit des Streitens vorbei sei und man sich vernünftig geeinigt habe. Man bedauere zudem die Entwicklung der vergangenen Monate. Die Koelnmesse bedankt sich bei Christian Muche und Frank Schneider noch einmal für die sehr erfolgreiche Aufbauarbeit im Rahmen der Dmexco seit 2009.

Muche und Schneider wurde nach dem Engagement ihrer Firma KDME bei der Schweizer Digitalmesse D-Pulse im vergangenen Jahr fristlos gekündigt. Die Manager hatten damit aus Sicht der Koelnmesse gegen ein vertraglich festgehaltenes Wettwerbsverbot verstoßen. Eine Annahme, der das Landgericht Köln nicht folgte. Die Kündigung wurde für unrechtsmäßig erklärt. Darüber hinaus waren Forderungen in Form von Beraterhonoraren Gegenstand der Verhandlungen, da der Vertrag zwischen KDME und der Koelnmesse dementsprechend noch bis September 2018 gültig war.

Bildquelle: Koelnmesse

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