Urbane Mobilität in der hansestadt

E-Tretroller kommen nach Hamburg

Ab Juli werden Voi und die Hamburger Hochbahn AG das öffentliche Nahverkehrsangebot in der Hansestadt um E-Tretroller ergänzen. Ziel ist es, den ÖPNV in Hamburg attraktiver zu gestalten und Autofahrten zu reduzieren. Das schwedische E-Tretroller-Sharing-Unternehmen ist mit drei Millionen Fahrten in zehn verschiedenen Ländern der größte Anbieter auf dem europäischen Markt. In Zusammenarbeit mit der Hochbahn sollen die Flitzer nun nach Hamburg kommen und gerade in Randgebieten die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel erleichtern.

E-Tretroller kommen nach Hamburg

Eine Kooperation zwischen Voi und der Hamburger Hochbahn AG soll ab Juli das Angebot des ÖPNV um E-Tretroller ergänzen und vor allem die Randgebiete der Hansestadt anbinden.

Mobilität befindet sich im Wandel – gerade im urbanen Raum. Eines jener Unternehmen, die diese Veränderung mitgestalten will, ist der schwedische E-Tretroller-Sharing-Dienst Voi. Dessen erklärtes Ziel ist es, die Autofahrten auf Europas Straßen zu minimieren. Gemeinsam mit der Hochbahn soll dieses Ziel nun auch in Hamburg angegangen werden. Ab Juli wird der öffentliche Nahverkehr um E-Tretroller ergänzt, die vor allem in den äußeren Gebieten Hamburgs Erleichterung bringen sollen. Starten wird das Projekt in Berne und Poppenbüttel.

Laut Anbieter sei die Kooperation die europaweit erste enge Kooperation zwischen einem E-Tretroller-Anbieter und einem öffentlichen Verkehrsbetrieb.

„Wir verstehen uns in Hamburg als Organisator der nachhaltigen urbanen Mobilität,“ erklärt Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hochbahn. „Dabei gehört es für uns dazu, bei neuen Mobilitätsangeboten von Beginn an das Ohr am Gleis zu haben. Der Ansatz von Voi ist besonders spannend, weil er in den Randgebieten der Stadt ansetzt und hier eine Möglichkeit zur Anbindung für die erste oder letzte Meile an den ÖPNV bietet. Wir sind gespannt auf die Erkenntnisse aus dem Piloten.“

Bessere Anbindung für Hamburgs Randgebiete

Die beiden Unternehmen verfolgen mit ihrer Partnerschaft und ihrem Pilotprojekt das Ziel, das Mobilitätsangebot vor allem in den Randgebieten zu ergänzen. In diesen Bereichen müssen Anwohner längere Wege zur nächsten Haltestelle zurücklegen – ein wesentliches Hemmnis, um den ÖPNV überhaupt in Erwägung zu ziehen. In diesen Fällen wird häufig auf alternative Verkehrsmittel zurückgegriffen, meistens das private Auto. “Genau hier werden wir zusammen ansetzen, um diese Distanzen zu überbrücken und somit das tägliche Pendeln mit dem ÖPNV auch dort attraktiver zu gestalten”, so Unterkircher weiter. Die Parkstationen für die E-Tretroller an den ÖVPN-Stationen kommen dabei ebenfalls aus Skandinavien. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sollen die Nutzer laufend mit Informationen zum richtigen und sicheren Umgang mit E-Tretrollern versorgt werden. Zusätzlich seien eigene Teams als Unterstützung auf den Straßen unterwegs.

Bildquelle: Voi Technology

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