Besser durchsuchen und auffinden

Ebay: Artikel mit strukturierten Daten versehen

Die Handelsplattrorm Ebay hat sich vorgenommen sämtliche Artikel mit strukturieren Daten zu versehen, um diese besser identifizieren zu können. Derzeit sind 40 Prozent des weltweiten Angebotes erfasst.

Ebay entwickelte in den vergangenen Jahren das Geschäft als Handelsplattform über die anfänglichen Online-Auktionen hinaus. Foto: Ralf Hirschberger

Ebay entwickelte in den vergangenen Jahren das Geschäft als Handelsplattform über die anfänglichen Online-Auktionen hinaus. Foto: Ralf Hirschberger

Die Handelsplattform Ebay kommt voran bei ihrem Plan, möglichst alle Artikel mit strukturierten Daten zu versehen, um sie besser durchsuchbar zu machen. Weltweit seien rund 40 Prozent des Angebots erfasst worden und im kommenden Jahr solle es einen großen Schritt in Richtung der Marke von 90 Prozent geben, sagte Deutschlandchef Stefan Wenzel der dpa. „Wir können insgesamt etwa 90 Prozent unseres Inventars strukturieren. Wir gehen davon aus, dass wir uns im Jahr 2017 diesem Ziel stark nähern werden."

Ebay hat rund eine Milliarde Artikel im Angebot, davon etwa 140 Millionen in Deutschland. Sie mit strukturieren Daten zu versehen ist wichtig, um sie eindeutig identifizierbar zu machen. Auf dieser Basis werden zum Beispiel auch Seiten mit einzelnen Marken, beliebten Artikeln oder besten Deals erstellt. Neben den üblichen Produktkennzeichnungen kommt dabei Analyse mithilfe künstlicher Intelligenz zum Einsatz: „Auch aus den Artikeltiteln und -texten generieren wir Informationen, um die Daten anzureichern. Wir wollen den Verkäufer mit der Anforderung von Eingaben nicht über Gebühr belasten."

An dem vor rund einem Jahr gestarteten Treue-Programm Ebay Plus nähmen inzwischen über 185.000 Käufer und mehrere tausend Verkäufer teil, hieß es. Bei Ebay Plus bekommen Kunden für eine Jahresgebühr von 19,90 Euro einen kostenlosen Versand und Rückversand bei entsprechend angebotenen Artikeln sowie Zugang zu speziellen Deals.

Ebay entwickelte in den vergangenen Jahren das Geschäft als Handelsplattform über die anfänglichen Online-Auktionen hinaus. „Der Anteil der Neuwaren liegt bei 80 Prozent", betonte Wenzel. Inzwischen geht es auch darum, stationäre Händler ins Internetgeschäft zu bringen. So verkauften in einem Pilotprojekt in Mönchengladbach 79 beteiligte Händler mehr als 87.500 Artikel mit einem Gesamtwert von über 3,2 Millionen Euro.

dpa/ zi

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