Start-up eBlocker

eBlocker: Beim Surfen keine Spuren hinterlassen

MOBILE BUSINESS präsentiert innovative Start-ups, die mit ihren Ideen die mobile Branche aufmischen möchten. Diesmal: eBlocker, der verhindert, dass beim Surfen im Internet ungewollt Spuren hinterlassen werden.

  • Christian Bennefeld u. Boris Prinz, eBlocker

    Sie haben den eBlocker erfunden: Christian Bennefeld (li.) und Boris Prinz.

  • eBlocker

    Unmittelbar nach Anschluss des Geräts soll das anonyme Surfen für den Nutzer möglich sein.

  • eBlocker

Die Gründung
Die Idee entstand, als das erste iPad auf den Markt kam. Da es hierfür keine Tools zum Schutz der Privatsphäre gab und auch weitere „Internet der Dinge“-Geräte in den Haushalt Einzug hielten, wurde der Wunsch nach einem zentralen Gerät größer, das die Privatsphäre auf sämtlichen Internet-Geräten im Haushalt schützt.

Die Zielsetzung
Hinter dem eBlocker verbirgt sich ein smartes Gerät, das einfach mit dem heimischen LAN-Anschluss verbunden wird. Unmittelbar nach dem Anschließen schützt es den Nutzer auf sämtlichen Internet-Geräten vor den ungewollt beim Surfen hinterlassenen Spuren und der Bildung von Persönlichkeitsprofilen. So kann der Nutzer ganz ohne Software-Installation und ohne Konfiguration anonym und ohne Werbung surfen.

Der Mobility-Gedanke
Da Nutzer heute nicht nur im heimischen Netzwerk anonym surfen möchten und zugleich viel Internet-Konsum von mobilen Endgeräten aus erfolgt, sollte eine mobile Lösung geschaffen werden: Über eine für iOS und Android verfügbare App wird daher eine verschlüsselte Verbindung zum heimischen eBlocker aufgebaut. Der Nutzer surft so über sein smartes Gerät daheim und zwar mit den dort eingestellten Privatsphäre-Präferenzen. Damit vermeidet er auch vom Mobilfunkbetreiber gesetzte „Supercookies“, die sich laut Start-up bisher durch keine andere Technologie verhindern lassen.

Die ersten Kunden
Neben prominenten Datenschützern wie Peter Schaar nutzen heute über 700 Kunden in über 32 Ländern den eBlocker. Weitere rund 200 Vorbestellungen über die aktuell laufende Kickstarter-Kampagne sollen bereits vorliegen.

Die nächsten Schritte
Aktuell ist die sogenannte „Family Edition“ in Arbeit, mit der auch Kinder und Jugendliche vor dem Zugriff auf unerwünschte Web-Inhalte geschützt werden können. Zudem soll noch eine Enterprise-Version für Geschäftskunden auf den Markt kommen, die dann sämtliche Mitarbeiter im Unternehmen vor der Bildung von Persönlichkeitsprofilen schützt. Zielgruppe sind hier primäre Berufsgruppen wie Juristen, Ärzte und öffentliche Ämter, die von Berufswegen zum Stillschweigen verpflichtet sind.


eBlocker GmbH
Branche:
Consumer Electronics
Gründung: 2014
Gründer: Christian Bennefeld, Boris Prinz
Geschäftsführer: Christian Bennefeld
Unternehmenssitz: Hamburg
Mitarbeiterzahl: 8


Bildquelle: eBlocker

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