Gegenseitige Infos bei Parkplatzsuche

Ein Mercedes hilft dem anderen

Daimler will Mercedes-Autos für einander freie Parkplätze suchen lassen. Was der Konzern sonst noch plant ..

Wer ohne technische Unterstützung einen Parkplatz sucht, könnte in Zukunft öfter leer ausgehen. Foto: Jan Woitas

Wer ohne technische Unterstützung einen Parkplatz sucht, könnte in Zukunft öfter leer ausgehen. Foto: Jan Woitas

Informationen über freie Parkplätze, die ein Mercedes im Vorbeifahren erkennt, sollen über Daimler-Server mit anderen Fahrzeugen geteilt werden, damit sie über verfügbare Parkplätze informiert sind. Diese Pläne erläuterte Konzernchef Dieter Zetsche am Freitag auf der Elektronik-Messe IFA in Berlin. Aktuelle Fahrzeuge seien mit ihren Sensoren in der Lage, den Straßenrand bis zu einer Geschwindigkeit von 55 Kilometern pro Stunde nach passendem freien Parkraum abzuscannen.

In einem anderen Projekt solle der Mercedes allein zum freien Parkplatz fahren, nachdem der Fahrer am Zielort ausgestiegen ist. Bei so viel guten Ideen fehlt eigentlich nur noch, das der Mercedes sich selbst eine schnelle Runde in der Waschanlage organisiert.

Pakete in den Kofferraum liefern lassen

Nach ersten Tests bei Smart auch den Kofferraum von Mercedes-Autos zur Paketstation machen. Der Service solle Anfang kommenden Jahres auf die Hauptmarke ausgeweitet werden, sagte Zetsche. Für Herbst sei zunächst der Start der Beta-Phase mit Smart in Stuttgart geplant.

Auch andere Hersteller arbeiten daran, Pakete im Kofferraum zu platzieren. Der Zusteller bekommt dafür einen einmal gültigen Code, mit dem er die Klappe öffnen kann. Die Position des Fahrzeugs wird per GPS bestimmt. Unter anderem Audi, BMW und Volvo arbeiten an einem solchen Verfahren.

dpa/rs

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok