Mitarbeiter-App für Stadtreinigung

Eine saubere Angelegenheit

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) setzt für die interne Kommunikation auf die App «myBSR», um die 3.700 mobilen Beschäftigten auf Berlins Straßen zu informieren und alle Kollegen und Kolleginnen miteinander zu vernetzen.

Eine Saubere Angelegenheit

Mit einer neuen Mitarbiter-App wollte die Berliner Stadtreinigung (BSR) ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, sich auch außerhalb des Intra- und Extranets miteinander zu vernetzen und Informationen auszutauschen.

Rund 5.600 Menschen sind bei der Berliner Stadtreinigung beschäftigt. 3.700 von ihnen sind auf den Straßen Berlins unterwegs, um die Hauptstadt sauber zu halten. Ein Großteil der Beschäftigten sitzt also nicht im Büro an einem PC. Dies macht die interne Kommunikation für einen der größten Arbeitgeber Berlins zu einer besonderen Herausforderung.

Seit der Einführung der Beschäftigten-App im Herbst 2018 ermöglicht die BSR nun allen Mitarbeitern die zeitgleiche Information über wichtige Ereignisse im Unternehmen und den Austausch untereinander. Gut ein halbes Jahr nach dem Start zieht das Unternehmen eine positive Bilanz: Austausch und Transparenz haben sich verbessert und die Kommunikation sei sicherer geworden. Die App basiert auf der Kommunikationslösung Beekeeper und verbindet jedes einzelne Teammitglied über Smartphone oder PC in Echtzeit mit dem gesamten Unternehmen. 

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist ein Dienstleistungsunternehmen des Landes Berlin und sorgt für Stadtsauberkeit, nachhaltige Entsorgung und Verwertung. Mit der neuen App sollen der Belegschaft, sich zeitnah und zeitgleich aktuelle Informationen zur Verfügung stehen – egal ob auf der Straße oder im Büro. So können sich alle Mitarbeiter bereichsübergreifend austauschen und voneinander erfahren, was an den anderen Standorten im Berliner Stadtgebiet passiert. Dazu gehören neben der Zentrale in der Tempelhofer Ringbahnstraße insgesamt rund 40 weitere Standorte, zum Beispiel Betriebshöfe der Müllabfuhr, Liegenschaften der Straßenreinigung, Recyclinghöfe, Kfz-Werkstätten oder das Müllheizkraftwerk in Ruhleben.

Schnelle und zeitgleiche Information für alle

„Die große Herausforderung war: Wie erreichen wir unsere Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag für die Sauberkeit Berlins unterwegs sind, im digitalen Kommunikationszeitalter? Die Lösung, myBSR, ist ein Riesenschritt für unsere interne Kommunikation“, so René Worlitzer vom Vorstandsbüro Kommunikation der BSR. „Die direkte, für die tägliche Arbeit wichtige Kommunikation vor Ort erfolgt persönlich zum Beispiel durch Einsatzleiter. Das ist ein hohes Gut und wird von den Beschäftigten auch so erwartet.“

Auch die Möglichkeit, schneller von anstehenden Terminen, Veranstaltungen oder Weiterbildungen zu erfahren, sei ein Baustein der App. Zwar bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern neben dem Intranet auch die Möglichkeit, sich in das Extranet einzuloggen, dies sei aber nicht besonders komfortabel und werde „von den Kollegen in Orange“ auch nur wenig genutzt.

Wunsch nach offener Kommunikation, Information und Datensicherheit

Um Wünsche und Anforderungen an eine interne Kommunikationslösung zu ermitteln, befragte die BSR ihre Beschäftigten. Im Ergebnis wurde der ursprünglich geplante Ausbau des bestehenden Extranets zugunsten einer Mitarbeiter-App gestrichen. Eine Umfrage hatte ergeben, dass nur zwei Prozent der Angestellten das Angebot nutzten, da es ihnen zu kompliziert war. Stattdessen wurden Wünsche geäußert nach offener Kommunikation und schnellen Informationen über Entwicklungen im Unternehmen genauso wie zu alltäglichen Dingen wie Speiseplänen oder Job-Angeboten. Weitere Anforderungen an die neue Lösung waren der Zugriff von möglichst allen Geräten aus, also PC genauso wie Smartphone, sowie die Sicherheit der Daten. Die Entscheidung fiel auf die Kommunikationslösung der Schweizer Beekeeper AG, einem Anbieter von mobilen Unternehmenslösungen für die Kommunikation und Kollaboration. Die App verbindet jedes einzelne Teammitglied mit dem gesamten Unternehmen.

Austausch und Transparenz über Hierarchieebenen hinweg

Das Unternehmen zieht bislang eine positive Bilanz: Rund 35 Prozent aller Beschäftigten nutzten demnach heute die Kommunikationsplattform zur Information und zum Austausch, lassen andere an ihrem Arbeitsalltag teilnehmen, geben selbst Informationen weiter – zum Beispiel zur Situation im Straßenverkehr. Sie arbeiten gemeinsam an Dokumenten, rufen Speisepläne ab, oder informieren sich über betriebliche Veranstaltungen. Der Austausch und die Transparenz im Unternehmen haben sich verbessert, auch über Hierarchieebenen hinweg. Die App helfe dem Unternehmen ferner dabei, ein besseres Verständnis für die Arbeit von Kollegen auch aus anderen Abteilungen zu entwickeln. Auch der Vorstand könne sich so ein besseres Bild machen und zudem seien private Informationen besser geschützt als z.B. in einer Whatsapp-Gruppe.

Bild: Berlner Stadtreinigung (BSR)

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