E-Mobility

Elektro-Scooter am Schwabinger Tor

Noch vor der voraussichtlich im Mai erfolgenden deutsch-landweiten Freigabe von E-Scootern hat das Münchner Stadtquartier Schwabinger Tor in Zusammenarbeit mit dem E-Scooter-Anbieter Hive ein Pilotprojekt gestartet.

  • Elektro-Scooter am Schwabing Tor

    Reserviert und gestartet werden die E-Scooter über die dazugehörige App.

  • Elektro-Scooter am Schwabing Tor

    Roland Wüst (l.), Geschäftsführer der Jost-Hurler-Gruppe, zusammen mit dem Hive-CEO Tristan Torres Velat beim Testen der E-Scooter.

Bewohner, Beschäftigte und Hotelmitarbeiter können hierbei mit Hive-Elektrorollern sowie dem BMW X2City über das rund 500 m lange und fast komplett autofreie Areal düsen. Reserviert und gestartet werden diese über die dazugehörige App. Das Elektro-Scooter-Start-up wird vom Mobilitäts-Joint-Venture von BMW und Daimler unterstützt und ist hier Teil des Ride-Hailing-Bereichs Free Now, zu dem u.a. auch Mytaxi gehört.

Im Jahr 2019, das mit der Zulassung von motorisierten Elektrokleinstfahrzeugen einen Umbruch in der innerstädtischen Individualmobilität einläuten wird, will sich die Jost-Hurler-Gruppe damit als Vordenker für alternative Mobilitätslösungen in der Immobilienbranche positionieren. Bereits vor zwei Jahren hatte das Unternehmen ein quartierseigenes Carsharing am Schwabinger Tor etabliert. Heute zeigt sich Geschäftsführer Roland Wüst erfreut darüber, auch für den kommenden Boom der E-Scooter eine Verankerung im Quartier gefunden zu haben. „Städte wie Lissabon und Tel Aviv haben gezeigt, wie erfolgreich neue E-Mobilität mit Scootern umgesetzt werden kann. Wir sind überzeugt, dass sich dieser Erfolg auch in München fortsetzen wird und freuen uns, durch die Kooperation mit Hive Türöffner für diese neue Technologie sein zu können.“

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 3-4/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Am 11. April startete die Pilotphase mit 30 Rollern, die an fünf Hotspots im Quartier zu finden sind. Das Mindestalter für das Fahren im Pilotprojekt, wie auch später im Straßenverkehr, beträgt 14 Jahre. Sobald die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind, sollen die bis zu 20 km/h schnellen Roller auch außerhalb des Quartiers gefahren werden dürfen.

Bildquelle: Hive

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