Longreads zu KI und Robotik

Elon Musk verhindert den Judgement Day

Die Longreads zum Jahresschluss beschäftigen sich intensiv mit KI und Robotik. Außerdem gibt es einen Spendenaufruf.

Elon Musk hat mal wieder ein Unternehmen gegründet und es beschäftigt sich mit Künstlicher Intelligenz.

Ein viel diskutiertes Thema im ablaufenden Jahr waren KI und Robotik. Techcrunch fasst die Entwicklungen des Jahres in einer Übersicht zusammen, die Technology Review überlegt, wie KIs lernen könnten und Quartz beobachtet, wie KIs das Sprechen lernen. Der Atlantic fragt, ob unsere Sprache nicht ein neues Pronomen für Roboter braucht.

Wie weit die Robotik in einigen Teilbereichen bereits ist, beschreibt ein Bericht über die bisher noch im Verborgen arbeitende Google-Firma Verb Surgical, die Chirurgie-Robots herstellen will.

Elon Musk hat mal wieder ein Unternehmen gegründet und es beschäftigt sich mit Künstlicher Intelligenz. Allerdings auf unerwartete Weise: OpenAI soll möglichst viele KI-Entwicklungen als "Open Source" in die Öffentlichkeit bringen, um den Judgement Day zu verhindern.

Eng mit KI/Robotik verwandt sind fahrerlose Autos. Der Atlantic überlegt, was sie für unseren Alltag bedeuten und in Toronto machen sich Verantwortliche Gedanken über ihre Integration in die städtische Infrastruktur. Und hier lesen Sie die ganze Geschichte vom Kampf zwischen Google, Apple, Uber und Tesla um diesen Markt.

Weil es entfernt - über den Umweg Erkenntnistheorie - auch mit KI zu tun hat: Die etwas kuriose Theorie vom "Bicameral Mind" wurde schon während meines Philosophiestudiums in den 80ern nicht so recht ernstgenommen, sie scheint aber irgendwie nicht auszusterben.

Aber es gibt auch noch andere Themen, Slack zum Beispiel. Das Kommunikationstool gehört für Ben Thompson zu den wichtigsten Apps des Jahres. Und Michael Lopp erklärt, warum er Slack einsetzt.

Zum Schluss noch drei subjektive, aber positive Jahresrückblicke von Medium-Bloggern: Gustavo Tanaka findet, das sich die Welt auf außergewöhnliche Weise verändert. Angus Hervey meint, dass 2015 ein gutes Jahr für die Humanität war. Und Tom Whitwell beschreibt die 52 Dinge, die er 2015 gelernt hat.

Als Bonus: Diese 76 viral gegangenen Bilder des Jahres waren Fälschungen.

Und ein Geheimtipp: The Wrong Monkey, das Blog von Steven Bollinger, den man mit Recht "a real intellectual" nennen darf. Er hat eine ausgesprochen individuelle Perspektive auf Geschichte, Philosophie, Religion und Kultur. Allerdings braucht er dringend Spenden, um sein unbedingt lesenswertes Blog weiterführen zu können.

Bildquelle: Thinkstock / Getty

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