Ein Ziel der Fahrzeug-zu-X-Kommunikation ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die kurze Implementierungszeit seit Anfang Oktober zeigt, dass bisherige Kommunikationsanwendungen für die Verkehrssicherheit auf Wlan-V2X-Basis problemlos mit dem neuen LTE-V2X-Standard funktionieren. Ein Ziel der Fahrzeug-zu-X-Kommunikation ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dafür definierte die Europäische Union die Initiative „Cooperative Intelligent Transport Systems (C-ITS)“. Dazu zählen die Warnung vor Gefahren wie Baustellen, Pannenfahrzeugen oder einer Notbremsung sowie eine Geschwindigkeitsempfehlung für eine grüne Welle. Fraunhofer Fokus und Huawei haben diese Anwendungen nun auf LTE-V2X-Basis umgesetzt und erste Testfahrten durchgeführt.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 11-12/2018. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Die Grundlage der reibungslosen Umstellung bildet das Schichtmodell der Kommunikationsplattform von Fraunhofer Fokus, das die Anwendungsebene von der darunter liegenden Funkschnittstelle trennt. Die Demofahrten auf dem Testgelände zeigten, dass die Anforderungen der getesteten EU-C-IST-Verkehrssicherheitsanwendungen bezüglich des Datendurchsatzes und der Latenz von den LTE-V2X-Produktkomponenten von Huawei im Auto (Onboard Unit/ OBU) und auf der Straße (Roadsite Unit/ RSU) erfüllt werden.
Die LTE-Erweiterung soll den direkten Austausch von Daten im Verkehr ohne den Umweg über ein zentrales Backend ermöglichen und damit unmittelbar die Verkehrssicherheit erhöhen. Die vernetzten Autos könnten so Angaben wie Position, Geschwindigkeit oder Hindernisse schneller und robuster an alle anderen vernetzten Fahrzeuge in der Umgebung kommunizieren.
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