Nach der Absage des MCW nutzte Ericsson nun ein Londoner Pre-Event, um seine neuen Produkte dennoch vorzustellen.
Eine erstklassige Netzperformance, die Verminderung von CO2-Emissionen und steigender Kostendruck – Mobilfunknetzbetreiber haben einen hohen Anspruch an Mobilfunknetzausrüstung. Die Produkte Network Intelligence, Energy Infrastructure Operations und Omni Network Channel sollen dabei helfen, diese Ansprüche zu bedienen.
Network Intelligence: Die neuen Lösungen sollen einen stabileren Mobilfunknetzbetrieb ermöglichen und durch KI-Einsatz, z.B. dem Vorhersehen und automatisierten Lösen von Fehlern, kritische Vorfälle um bis zu 35 Prozent senken. Sollte doch ein Fehler auftreten, löse der präventive Support-Service die Problemstellung innerhalb weniger Minuten nach Datenerfassung.
Energy Infrastructure Operations: Die neue Energiemanagement-Lösung nutze KI und Datenanalyse, um den Energieverbrauch in der gesamten Netzinfrastruktur zu optimieren. Durch den Einsatz neuester Technologien steigere Energy Infrastructure Operations insbesondere die Energieeffizienz im Funkzugangsnetz, in dem die meisten Einsparungen erzielt werden können. Die neue Lösung ziele nicht nur auf die eigentlichen Energieeinsparungen am Mobilfunkstandort ab. Sie ermögliche auch eine gesteigerte betriebliche Effizienz durch die Vermeidung von Vor-Ort-Inspektionen, was letztlich auch zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen führt.
Omni Network Channel: Die neue digitale Kollaborationsplattform für die Interaktion zwischen dem Mobilfunknetzbetreiber und Ericsson stelle eine einfache Navigation und direkte Selbsthilfefunktionen in den Mittelpunkt. Die Plattform soll durch eine verbesserte Netzleistung und durch eine schnellere Lösung von Problemen die Zufriedenheit der Endkunden steigern. Zudem erleichtere die Lösung das Einführen neuer Technologien wie 5G und unterstützt Mobilfunknetzbetreiber bei der Kompetenzentwicklung ihres Personals.