Ein gut durchdachtes MDM bietet diese Zuverlässigkeit, so dass Servicemitarbeiter immer die richtigen Antworten und Ressourcen parat haben.
MOB: Herr Haugk, Welche Mehrwerte kann der kontrollierte Einsatz mobiler Techniken im Unternehmen bringen?
Alexander Haugk: Gerade hinsichtlich der Flexibilisierung der Arbeitsplätze führt kein Weg an Mobiltechnologie vorbei. Remote Work und Homeoffice benötigen einen zuverlässigen und sicheren Zugriff auf die Unternehmensressourcen. Mit der richtigen Management-Lösung lassen sich Arbeitsplätze nicht nur schnell einrichten, sondern auch mit demselben Support unterstützen, als ob der Mitarbeiter im Büro wäre.
MOB: Wie lässt es sich vermeiden, dass der IT-Abteilung die Übersicht verloren geht?
Haugk: Ein gutes Unified Endpoint Management vereint die relevanten Prozesse innerhalb einer Oberfläche. Admins können so schnell Ordnung in den gesamten Ablauf bringen, ohne dass irgendwelche Endgeräte vergessen werden.
MOB: Welche Stolpersteine gilt es zu beachten, um alle Anforderungen bzgl. Compliance, Sicherheit und Datenschutz zu erfüllen?
Haugk: Gerade Lösungen von Anbietern außerhalb der EU erfüllen nicht immer automatisch die stringenten Anforderungen der DSGVO und des Sicherheitsgesetzes 2.0. Darüber hinaus ist auch hier wieder die Integration in eine UEM-Lösung von Vorteil: Damit lassen sich unternehmensweit auf allen Geräten einheitlich die gleichen Richtlinien durchsetzen. Ebenso sind die Reporting-Funktionen einer solchen Lösung goldwert, wenn es darum geht, Compliance nachzuweisen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 03-04/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
MOB: Inwiefern lässt sich auch der Kundenservice durch ein gutes Mobilgeräte-management optimieren?
Haugk: Erreichbarkeit ist beim Kundenservice das A und O. Damit ist nicht nur eine gute Netzabdeckung gemeint, sondern auch der Zugriff auf Unternehmensressourcen. Ein gut durchdachtes MDM bietet diese Zuverlässigkeit, so dass Servicemitarbeiter immer die richtigen Antworten und Ressourcen parat haben.
Bildquelle: Baramundi