Umsatz steigt

Facebook-Konzern Meta wächst wieder schneller

Das Werbegeschäft beim Facebook-Konzern Meta kommt wieder deutlich in Schwung. Der Umsatz wuchs im vergangenen Quartal um elf Prozent auf knapp 32 Mrd. Dollar (28,8 Mrd. Euro).

Umsatz steigt

Der Facebook-Konzern Meta hat kürzlich seine Zahlen für das 2. Quartal 2023 bekanntgegeben.

Der Gewinn stieg um 16 Prozent auf rund 7,8 Mrd. Dollar. Gründer und Chef Mark Zuckerberg verteidigte ausdrücklich, dass er weiterhin ohne eine Erfolgsgarantie Milliarden für seine Vision von virtuellen Welten ausgibt.

Mit den Quartalszahlen ist Meta wieder in Richtung der gewohnten Wachstumsraten unterwegs. Im vergangenen Jahr hatten Konjunktursorgen nach Russlands Angriff auf die Ukraine den Online-Werbemarkt gebremst. Das traf auch den Facebook-Konzern: Der Umsatz schrumpfte in drei Quartalen in Folge. Der Trend kehrte sich erst zu Beginn dieses Jahres um, allerdings noch mit einem mageren Umsatzplus von drei Prozent im ersten Vierteljahr.

Wachstum der Nutzerzahlen geht weiter

Für das laufende Vierteljahr stellte das Unternehmen 32 bis 34,5 Mrd. Dollar Umsatz in Aussicht und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Es wäre auch ein deutliches Plus im Vergleich zu den 27,7 Mrd. Dollar aus dem Vorjahresquartal. Anleger ließen die Aktie im nachbörslichen Handel heute um fast sieben Prozent steigen.

Das Wachstum der Nutzerzahlen geht unterdessen weiter. Das soziale Netzwerk kam zuletzt auf 2,064 Milliarden täglich aktive Nutzer - nach 2,037 Milliarden vor drei Monaten. Auf mindestens eine App des Konzerns greifen 3,07 Milliarden Nutzer zurück. Im ersten Quartal waren es noch 50 Millionen weniger.

Fokus liegt weiter auf dem Metaversum

Meta leistet sich weiter hohe Kosten für Zuckerbergs Plan, eine virtuelle Welt als nächste Computerplattform zu etablieren. Für dieses sogenannte Metaverse entwickelt der Konzern auch immer neue Brillen zur Anzeige virtueller Realität.

Im vergangenen Quartal stieg der operative Verlust der Sparte Reality Labs, in der die Entwicklung gebündelt ist, auf gut 3,7 Mrd. Dollar von 2,8 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Der Umsatz fiel dabei von 452 auf 276 Mio. Dollar - wegen gesunkener Verkäufe der VR-Brillen. Seit 2021 addierten sich die operativen Verluste der Reality Labs damit auf mehr als 31 Mrd. Dollar.

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