Gerüchte um neuen Smart Speaker

Facebook soll an Set-Top-Box arbeiten

Verschiedenen Medienberichten zufolge soll Facebook an einem Smart Device für den Fernseher arbeiten. Das Gerät könne demnach die Budget-Variante der vergangene Woche vorgestellten „Portal”-Reihe werden.

Das Smart Display Facebook „Portal” im Einsatz

Facebook „Portal”: Mit dem Smart Display will der Konzern ein Konkurrenzprodukt zu Google Home und Amazon Alexa anbieten.

Facebook dürfte in diesen Tagen viel zu tun haben. Nicht nur, dass das Ausmaß der letzten Datenpanne immer größere Ausmaße annimmt, auch der Start seiner Smart-Display-Reihe „Portal” steht unter keinem guten Stern – zumindest was den Datenschutz betrifft. Unter dem Namen „Ripley” plant der Konzern nun offenbar trotzdem, eine weitere Kamera samt Mikrofon in die Wohnzimmer dieser Welt zu bringen.

Wie das News-Netzwerk „Cheddar” berichtet, soll bereits im kommenden Jahr eine Set-Top-Box samt Kamera die kürzlich erschienenen Smart Displays ergänzen. Eine offizielle Ankündigung sei für den Frühling 2019 geplant. Das könnte insofern Sinn ergeben, als dass sich so ein kostengünstigeres Produkt im Portfolio platzieren ließe, da durch die Verbindung mit einem TV-Gerät kein fest verbautes Display notwendig wäre. „Ripley” soll dem Bericht nach auf der gleichen Technologie basieren wie die „Portal”-Geräte und den Nutzern unter anderem Videokonferenzen oder Streaming über den hauseigenen Youtube-Konkurrenten Watch ermöglichen.

Holprige Neuankündigung

Facebook hatte mit „Portal” in der vergangenen Woche erstmals eigene Geräte für das Smart Home vorgestellt und tritt damit auch in diesem Segment unmittelbar in Konkurrenz mit Google und Amazon. Die Geräte kommen wahlweise mit einem 10,1 oder 15,6 Zoll großen Display und haben den digitalen Sprachassistentin Alexa installiert. Das Smart Display von Facebook ist vor allem für Videotelefonie ausgelegt und erlaubt es Nutzern, sich während Gesprächen frei durch den Raum zu bewegen – die Kamera soll durch Zoom- und Schwenk-Funktionen folgen.

Facebook hatte auf Nachfrage des US-Portals „Recode” zunächst behauptet, dass die gesammelten Daten nicht für Werbezwecke verwendet werden würden. Dem sei nun doch nicht so, wie die Webseite berichtet. Demnach sei die Nutzung des Smart Displays zwar werbefrei, die Daten würden aber durchaus dazu verwendet werden, um gezielt und plattformübergreifend auf die Nutzer zugeschnittene Werbung auszuspielen.

Bildquelle: Facebook

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