Mit Automated Valet Parking beginnt die Zukunft des Parkens schon heute: keine zeitraubende Parkplatzsuche, kein mühsames Rangieren und keine Gefahr mehr für Dellen und Kratzer.
Ab 2023 soll der Ausbau mit dem infrastrukturgestützten, automatisierten und fahrerlosen Parksystem nach SAE-Level 4 von Hamburg bis München beginnen. Zunächst wollen Bosch und Apcoa pro Parkhaus jeweils bis zu vier Parkplätze für Automated Valet Parking einrichten. „Wir takten den Ausbau der Stellplätze auf den erwarteten Hochlauf der Fahrzeuge mit ‚Automated Valet Parking‘-Funktion. Bei den Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sehen wir, wie wichtig es ist, dass die Infrastruktur rechtzeitig mitwächst. Darum kümmern wir uns jetzt beim Automated Valet Parking zusammen mit unserem Partner“, sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. Das modulare System erlaube in den kommenden Jahren eine dynamische Ausweitung der Stellplätze mit der Infrastrukturtechnik auf bis zu 200 Parkbuchten an jedem der 15 Standorte.
Der jetzt geschlossene Rahmenvertrag ist laut der Partnerunternehmen der erste Schritt hin zur weltweiten Markteinführung. In den kommenden Jahren sollen rund um den Globus bereits mehrere 100 Parkhäuser mit Automated Valet Parking ausgestattet werden. „Deutschland ist nur der Anfang – wir gehen davon aus, dass wir mit Einführung entsprechender Gesetze Automated Valet Parking schrittweise bald auch in weiteren Ländern weltweit ausrollen können“, sagt Claudia Barthle, die den weltweiten Software- und Service-Vertrieb im Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions bei Bosch leitet und verantwortlich für die Kooperation mit Apcoa ist. Bisher ist Deutschland eines der wenigen Länder, das mit einer Level-4-Gesetzgebung die Rahmenbedingungen für Systeme wie das Automated Valet Parking geschaffen hat. Weitere Länder wie z.B. Frankreich stehen in den Startlöchern.
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