Um ein intensives und zugleich sicheres Erlebnis im Fahrzeuginnenraum zu schaffen, müssen Digitalisierung und Personalisierung vereint werden.
Das mobile Gerät mit eleganter Touchscreen-Nutzeroberfläche ermöglicht den Zugriff auf eine Vielzahl von Unterhaltungs-, Informations- und Navigationsfunktionen und bietet dank 5G mobiles Breitband-Internet im Dauerbetrieb. Was aufgrund dieser Angaben nach einem Smartphone klingt, beschreibt mehr denn je die nächste Generation von immersiven Innenraumerlebnissen in Fahrzeugen. Der Unterschied: Während das Mobiltelefon ein persönliches Gerät ist, wird ein Auto oft von mehreren Personen genutzt. Die zentrale Herausforderung für Automobilzulieferer und -hersteller besteht darin, Digitalisierung und Personalisierung zu vereinen, um ein intensives und zugleich sicheres Erlebnis im Fahrzeuginnenraum zu schaffen.
Die Software-Umgebung im Fahrzeug ermöglicht Nutzern mittlerweile einen nahtlosen Übergang von ihrem Zuhause oder Büro zu ihrem Auto. Überall können sie die gleichen Unterhaltungsoptionen, Produktivitäts-Tools und Kommunikationsmöglichkeiten nutzen. Heutige Technologien bieten aber weitaus mehr Funktionen, um die Einstellungen des Fahrzeugs nach den Vorlieben der jeweiligen (Bei-)Fahrer zu konfigurieren – von der idealen Sitzposition, über die individuelle Temperaturregelung bis hin zu einer persönlichen Hörzone.
So kann eine Gesichtserkennung den Fahrer erkennen, während im restlichen Fahrzeuginnenraum andere Methoden zur Benutzeridentifikation eingesetzt werden, wie eine Stimm- oder Fingerabdruckerkennung. Als vernetztes digitales Gerät kann das Fahrzeug Inhalte und Informationen nahtlos synchronisieren und jeder Fahrgast kann seine persönlichen Wunscheinstellungen nutzen, sobald das Auto gestartet wird.
Um ein solches personalisiertes und immersives Erlebnis zu erschaffen, reicht es jedoch nicht aus, dem Infotainment-System Apps hinzuzufügen. Vielmehr sind das Know-how und technologische Lösungen von etablierten Herstellern wie Analog Devices gefragt. Durch sie profitieren Passagiere von eigenen Bildschirmen oder sogar von persönlichen Audiobereichen. Durch den Einsatz von Geräuschunterdrückung, wie man es von modernen Kopfhörern kennt, werden Straßengeräusche gedämpft und persönliche „Audioblasen“ geschaffen, während sicherheitskritische Geräusche den Fahrer noch immer erreichen können. So kann jeder Fahrgast ungestört seine Lieblingsmusik hören oder Videotelefonate führen, ohne die Mitfahrer zu stören. Neben reinen Komfort-Features spielen aber auch Funktionen wie digitale Sprachassistenten oder eine ausgereifte Gestensteuerung eine entscheidende Rolle. Sie sorgen für ein erhöhtes Maß an Sicherheit. Über Richtmikrofone für die Sprachsteuerung und Sensoren zur Gestenerkennung können Fahrzeuginsassen bequem mit unterschiedlichen Systemen im Fahrzeug interagieren. Hierbei muss der Fahrer anders als bei einer Touchscreen- oder Tastensteuerung nicht den Blick von der Straße nehmen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 03-04/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Die technologischen Entwicklungen im Automobilbereich schreiten schnell voran. Mit der Unterstützung von großen Tech-Anbietern ist es Automobilherstellern zunehmend möglich, ihre Vision für ein sicheres, komfortables und personalisiertes Fahrzeuginnenraumerlebnis umzusetzen – eine Vision, die sich stark am Smartphone orientiert, dabei aber immer die Sicherheits- und Zuverlässigkeitsprioritäten der Automobilindustrie im Blick hat.
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