Direkter Draht zum Kunden

Fitnessstudio nutzt Messaging-Tool

Im Interview erläutert Dimitrios Argyropoulos, Inhaber von Bodystreet Esslingen, einem Fitness-Experten für Elektromuskelstimulation (EMS), wie er im Zeitalter des „mobilen“ Konsumenten seine Kundenbindung verbessert hat.

  • „Für viele Kunden stellte sich der Link, den sie per SMS erhielten, als kleine Hürde heraus", meint Dimitrios Argyropoulos, Inhaber von Bodystreet Esslingen.

Herr Argyropoulos, welche Rolle spielt die Kundenkommunikation bei Bodystreet Esslingen?
Dimitrios Argyropoulos:
Sie spielt eine große Rolle, da wir mit unseren Kunden feste Termine vereinbaren, an die sie sich halten müssen. An dieser Stelle kommt nun der Instant Messenger Smoope zum Einsatz, über den wir alle Termine absprechen können. Wenn Kunden z.B. fixe Sitzungen verschieben möchten, können sie dies problemlos über das neue Kommunikationstool erledigen. Sie schreiben uns eine Nachricht, die sofort auf unserem Bildschirm erscheint – und wir können direkt reagieren.

Vor welchem Hintergrund haben Sie sich für die neue mobile B2C-Kommunikationslösung entschieden?
Argyropoulos:
Viele Kunden sind nicht immer in der Lage, mal geschwind zu telefonieren. Sie bevorzugen eher die schriftliche Kommunikation. Doch Whatsapp gibt es (noch) nicht für Unternehmen, deshalb fiel die Entscheidung für das Kommunikationstool Smoope: Sobald nun ein Kunde zu uns Kontakt aufnimmt, erhalten wir ein Signal auf dem Bildschirm unseres iMacs.

Welche Kriterien sollte die neue Lösung erfüllen?
Argyropoulos:
Die Lösung sollte schnell, unkompliziert und kundenorientiert sein.

Wie gestaltete sich die Einführung des Tools? Mit welchem Aufwand war sie verbunden?
Argyropoulos:
Der Aufwand war für uns minimal, denn die Lösung wurde hier vor Ort vorgestellt – danach erhielten wir sämtliche Daten und konnten alles selbst installieren und einstellen. Das gestaltete sich recht unkompliziert – auch für die Kunden. Sie bekamen eine SMS mit Link, über den sie sich die Smoope-App herunterladen und dann direkt mit uns in Kontakt treten konnten.

Gab es unerwartete Stolpersteine bei der Einführung?
Argyropoulos:
Ja, für viele Kunden stellte sich der Link, den sie per SMS erhielten, als kleine Hürde heraus. Sie fragten sich natürlich, was sich dahinter verbirgt, ob es ein Virus ist oder ob sie einfach auf den Link klicken können. Um für Aufklärung zu sorgen, traten wir rasch mit den Kunden in Kontakt und versicherten, dass man die App sorglos herunterladen könne. Mittlerweile informieren wir Neukunden vorher darüber, dass sie eine SMS mit Download-Link erhalten.

Wie viele Mitarbeiter von Bodystreet Esslingen greifen auf die neue Lösung zurück?
Argyropoulos:
Bodystreet Esslingen zählt drei Mitarbeiter. Grundsätzlich ist es ein Franchise-Unternehmen mit über 200 Filialen im deutschsprachigen Raum. Wir in Esslingen sind allerdings die ersten, die auf Smoope vertrauen, und werden intern ein bisschen die Werbetrommel rühren.

Inwiefern sollen auch die anderen Filialen an die Lösung angebunden werden?
Argyropoulos:
In naher Zukunft ist keine Anbindung geplant. Meine Idee ist es, zunächst einmal die Kollegen und unsere Zentrale darauf anzusprechen. Denn gerade für die Zentrale könnte es ein interessantes Tool sein, um mit den Franchise-Partnern zu kommunizieren. Ich sehe auf jeden Fall Potential, die Lösung nicht nur bei Kunden, sondern auch intern anzuwenden.

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