Rückrufdrohung

Frankreich akzeptiert Apple-Update für iPhone 12

Nach vorläufigem Verkaufsverbot und einer Rückrufdrohung für das iPhone 12 in Frankreich hat die nationale Aufsichtsbehörde die von Apple angekündigte Anpassung der Software für gut befunden.

Apple-Logo

Apple kann sein iPhone 12 in Frankreich nun doch weiter verkaufen.

Damit werde die von der Behörde ermittelte Überschreitung von Grenzwerten für elektromagnetische Strahlung behoben, teilte die Agence nationale des fréquences (ANFR) mit. Daher liegt es nun an Apple, das Software-Update allen Nutzern des iPhone 12 zugänglich zu machen, um die Geräte mit den französischen Normen in Einklang zu bringen.

Die Behörde hatte vor gut zwei Wochen angeordnet, die Geräte des drei Jahre alten Modells aus dem Verkauf zu nehmen. Wenn Apple die Werte nicht „so schnell wie möglich“ mit einem Update korrigiere, müssten auch die in Frankreich im Umlauf befindlichen Geräte zurückgerufen werden. Nun erklärte die Behörde, mit der Verbreitung des Updates könne das Vermarktungsverbot für das iPhone 12 aufgehoben werden.

Apple hatte für die Überschreitung der Grenzwerte ein „spezielles Testprotokoll“ der Aufsicht verantwortlich gemacht. Das Update soll laut Apple nun diese Testmethode berücksichtigen und sei nicht von Sicherheitsbedenken ausgelöst worden. International sei anerkannt, dass das iPhone 12 alle Grenzwerte erfülle.

Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten.

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok