News der Woche

Freibrief für die Online-Überwachung?

Die Randnotizen der Woche auf einen Blick: Innenministerium will Einsatz des Staatstrojaners ausweiten, neue Funktion für die Apple Watch, ein kurioser Streich auf Twitter und mehr.

Digitale Spionage

Das Innenministerium will die Online-Überwachung ausweiten.

Staatstrojaner für den Verfassungsschutz?

Netzpolitik hat einen Gesetzesentwurf des Innenministeriums veröffentlicht. Der sieht vor, dass künftig auch der Verfassungsschutz verdächtige Personen per Trojaner überwachen darf. Das war bisher ausschließlich der Polizei und dem BND vorenthalten, die damit den internationalen Terrorismus bekämpfen sollte.

Apple Watch: Update bringt EKG-Funktion

Mit dem Update auf watchOS 5.2 ist nun auch hierzulande die EKG-Funktion der Apple Watch verfügbar. Die Anwendung kann den Herzrhythmus im Hintergrund messen und eine Mitteilung senden, sobald Unregelmäßigkeiten auftreten, die als Vorhofflimmern (AFib) erkannt wird. Realisiert wird das über spezielle Elektroden auf der Rückseite der Uhr.

Twitter warnt Nutzer vor Falschmeldung

Viele Nutzer des Kurznachrichtendienstes haben in dieser Woche unfreiwillig ihren Account sperren lassen. So behauptete ein böswillig gestreutes Gerücht, dass sich über die Änderung des Geburtsjahrs im Profil auf 2007 ein geheimes Farbschema freischalten ließe. Tatsächlich entspricht man damit aber nicht mehr der Altersvorgabe von Twitter. Die Folge: der Account wird gesperrt und kann nur über ein kompliziertes Authentifizierungsverfahren wieder freigeschaltet werden.

Palantir gewinnt großen Regierungsauftrag

Das geheimnisvolle Big-Data-Unternehmen konnte sich laut der Washington Post einen millionenschweren Auftrag der US-Armee sichern. Der sieht vor, dass Palantir ein neues System für die sogenannte „Battlefield Intelligence” entwickelt. Damit sollen Einsatzkräfte in Echtzeit aufbereitete Daten über Feindbewegungen, Wetterbedingungen und Terrain-Eigenheiten einsehen können.

Spotify weitet Pocdast-Ambitionen aus

Der Musikstreaming-Dienst hat mit der Übernahme von Parcast weiter in seine Pläne investiert, das eigene Podcast-Angebot massiv auszubauen. Das 2016 gegründete Studio produziert diverse Krimi-, Mistery- und Science-Fiction-Serien. Spotify hat mit Gimlet und Anchor bereits im Februar zwei Unternehmen aus der Branche aufgekauft. Der Streaming-Anbieter will laut CCO Dawn Ostroff die weltweit führende Plattform für das Podcast-Medium werden.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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