Versteigerung beendet

Frequenzauktion bringt mehr als 5 Milliarden Euro

Insgesamt sind Frequenzen für 5,1 Milliarden Euro versteigert worden. Vodafone holte sich einen großen Teil der Frequenzen, Telefonica hielt sich zurück - wohl auch aufgrund der Fusion mit E-Plus. Die Telekom ist "zufrieden".

Nach 16 Auktionstagen und 181 Runden ist heute die Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband in Mainz zu Ende gegangen.

Mehr zum Verlauf und Hintergründe zur Versteigerung

Die Deutsche Telekom hat sich 100 Megahertz (MHz) von insgesamt 270 MHz an Spektrum gesichert, sie zahlt 1.79 Milliarden. „Wir sind mit dem Ausgang der Auktion zufrieden“, sagte Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG und Chef der Telekom Deutschland GmbH zum Abschluss der Versteigerung.

„Wir haben in dieser Auktion ein sehr gutes Ergebnis erzielt und konnten nicht nur die meisten, sondern vor allem sehr wertvolle Frequenzen für uns sichern", zeigt  Jens Schulte-Bockum, (Noch-)CEO von Vodafone Deutschland, etwas mehr Begeisterung über das Ergebnis.

Die Ergebnisse im Detail:

Telefónica
Frequenzmenge    
700 MHz:   2 x 10 MHz
900 MHz:   2 x 10 MHz
1800 MHz: 2 x 10 MHz
Zuschlagspreis: 1.198.238.000 Euro

Telekom
Frequenzmenge    
700 MHz:    2 x 10 MHz
900 MHz:    2 x 15 MHz
1800 MHz:  2 x 15 MHz
1500 MHz:  20 MHz
Zuschlagspreis: 1.792.156.000 Euro
     
Vodafone   
Frequenzmenge    
700 MHz:    2 x 10 MHz
900 MHz:    2 x 10 MHz
1800 MHz:  2 x 25 MHz
1500 MHz:  20 MHz
Zuschlagspreis: 2.090.842.000 Euro
   
Gesamt        
270 MHz        
5.081.236.000 Euro

Bildquelle: Thinkstock

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