Mit den richtigen Apps werden die eigenen vier Wände zum vollwertigen Büroersatz.
Das Mantra des papierfreien Büros gehört in den Zeiten der zunehmenden Digitalisierung längst zum guten Ton, doch die Praxis sieht freilich ganz anders aus. Das kann im improvisierten Büro zum Problem werden, denn während der heimische Drucker noch relativ weit verbreitet ist, sind hochwertige Scanner im Privatgebrauch doch eher selten. Adobe Scan kann dabei Abhilfe schaffen: Mit der App lassen sich aus abfotografierten Dokumenten saubere PDF-Scans erstellen. Darüber hinaus können auch Formulare mit der App gescannt, ausgefüllt und unterschrieben werden. Sowohl die automatische Erkennung von Dokumenten als auch deren Zuschnitt und Verarbeitung funktioniert einwandfrei.
Da der Austausch mit Kollegen und Vorgesetzen im Home Office punktueller als gewohnt stattfindet, ist Struktur ein wichtiger Aspekt. Dazu gehört auch eine sinnvolle Selbstorganisation, die keine künstliche Trennung zwischen alltäglichen Abläufen und beruflichen Tasks erzeugt. Die App Remente bietet dafür nicht nur hübsch aufgemachte To-Do-Listen und Kalenderfunktionen, sondern verknüpft auch ein umfangreiches Ratgeber-Angebot mit der Tagesplanung. Über individuell definierte Zielsetzungen lassen sich Vorhaben aus den verschiedensten Lebensbereichen in den eigenen Terminplan integrieren und umsetzen.
Freelancer und Start-ups werden in diesen Tagen auf eine besonders harte Probe gestellt, fehlen diesen Gruppen doch in der Regel die etablierten Strukturen größerer Unternehmen. Somit können durch den Rückzug aus den Gemeinschaftsbüros und Coworking-Spaces wichtige Netzwerkeffekte verpuffen und Sachverstand von außen abhandenkommen. Für solche Fälle bietet Fiverr ein reizvolles Angebot. Hier wird eine große Bandbreite an Dienstleistungen angeboten, darunter auch IT-Services und Technologie-Beratung, während Freischaffende im Umkehrschluss ihre eigenen Kompetenzen in diesem Zusammenhang anbieten können – alles bequem per App.
Eine gesunde Work-Life-Balance ist im heimischen Büro mindestens genauso wichtig, wie am regulären Arbeitsplatz. Alltagstaugliche Meditations- und Achtsamkeitsübungen haben in diesem Kontext enorm an Popularität gewonnen und werden inzwischen von vielen Unternehmen gratis angeboten. Mit Headspace lässt sich das Thema einfach in den Alltag integrieren und ist so auch für Anfänger maximal zugänglich. Die kürzesten Übungen lassen sich innerhalb von drei Minuten absolvieren und so auch problemlos in vollgepackte Terminkalender integrieren.
Prokrastination ist nicht nur im regulären Büro ein absoluter Produktionskiller, sondern kann auch im Home Office wichtige Arbeitsphasen stören. Während sich die Ablenkungsfaktoren in den heimischen Wänden verschieben, bleibt das Smartphone aber auch dort ein großer Störfaktor. Die App Forest löst das Problem auf eine äußerst charmante Art und Weise und erzielt ihren Effekt über einen simplen aber wirksamen Spielmechanismus: Nutzer pflanzen hier virtuelle Bäume. Zugleich legt man eine Konfiguration aus Regeln fest, die die eigene Konzentration stärken soll. Dabei kann sowohl die Zeit als auch der Umfang des „Smartphone-Verbots” definiert werden. Hält man sich an diese selbst auferlegten Regeln, wächst und gedeiht der eigene Wald. Verstößt man gegen die Konzentrationsregeln und entsperrt das Smartphone etwa zur falschen Zeit, gehen die Gewächse ein.
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